Haystack – Verwaltung von Kontakten und Visitenkarten einfach gemacht

haystack appHaystack gehört zu den Startups, die den Austausch von Visitenkarten ins digitale Zeitalter bringen wollen. Dabei hat das Team eine Lösung entwickelt, die einfach zu nutzen und schön anzuschauen ist. Aber reicht das, um sich von der Konkurrenz absetzen zu können?

Die Digitalisierung aller Geschäftsprozesse ist keine Zukunftsmusik, sondern längst Realität. Einige Dinge haben sich allerdings trotz der rasanten technischen Entwicklung der letzten Jahre nicht geändert. Hierzu gehört der Austausch von Visitenkarten. Noch immer ist es in der Geschäftswelt absolut notwendig, auf Konferenzen oder bei Kundenterminen eine Visitenkarte dabeizuhaben. Diese wird dann mit interessanten Gesprächspartnern getauscht. Die Folge: in kurzer Zeit sammeln sich sehr viele Karten an.

Dabei verliert man schnell den Überblick, welche Karte zu welchem Gesprächspartner gehört. Um diese Kontakte wirklich sinnvoll verwalten zu können, müssen sie außerdem digitalisiert werden. Ein weiterer Arbeitsschritt, der sich oft mühsam gestaltet und deswegen oft gar nicht mehr durchgeführt wird. Die Folge: irgendwo im Büro oder auf dem Schreibtisch findet sich ein Stapel von unsortierten Visitenkarten, die man niemals wieder anschauen wird.

Eine ganze Reihe von Ideen ist bereits am Markt, um dieses Problem zu lösen. Eine davon hat das australische Startup Haystack entwickelt. Das Ziel dabei: neue Kontakte müssen leicht organisiert werden können. Und das soll auch noch gut aussehen.

Das Produkt von Haystack

Mit der App von Haystack lassen sich neu erhaltene Visitenkarten scannen. Die Kontaktinformationen dieser Person werden dann automatisch digitalisiert und sind auf dem Smartphone oder Computer verfügbar. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, die Papierkarte überhaupt zu behalten.

Mit anderen Nutzern von Haystack gelingt der Austausch der Kontaktdaten noch einfacher, denn jeder User kann sich schnell eine eigene digitale Visitenkarte erstellen. Hierfür nutzt Haystack eine innovative und sehr simple Methode. Auf der Webseite kann ein neuer User einfach seine geschäftliche E-Mail-Adresse eingeben. Haystack sucht dann nach Informationen wie Kontaktdaten und Logo des Unternehmens. Im nächsten Schritt wählt der Nutzer sein Design aus, welches, wenn möglich, am Unternehmensdesign orientiert ist. Somit kann man tatsächlich in wenigen Sekunden eine individuelle und doch passende digitale Visitenkarte erstellen.

Die digitalen Visitenarten der bestehenden Haystack Kontakte ersetzen also die traditionellen Visitenkarten aus Papier. Die Verwaltung neuer Kontakte wird so erheblich einfacher. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die digitalen Karten automatisch aktualisiert werden, wenn sich die Daten einer Person ändern.

Das Geschäftsmodell und die Konkurrenz von Haystack

haystack cardDie Nutzung von Haystack ist kostenlos. Auch auf die Einblendung von Werbung wird verzichtet. Aktuell steht für das Startup anscheinend zunächst das Ziel einer möglichst hohen Marktdurchdringung auf dem Plan.

Diese Strategie ist auch nötig, denn der Markt für digitale Visitenkarten und Kontaktverwaltungen ist natürlich riesig. Hier ist eine Vielzahl von Wettbewerbern unterwegs. Dazu gehören speziell für den deutschen Markt beispielsweise eiKard [Link to: http://www.nextuptech.com/eikard-kontakte-verwalten-und-kunden-erreichen] und auch das Business-Netzwerk Xing, welches in seinen Apps ebenfalls einen Visitenkarten-Scanner anbietet.

Deswegen versucht Haystack mit einigen Alleinstellungsmerkmalen zu punkten. Dazu gehört beispielsweise das ansprechende Design der Karten, die schnell und einfach erstellt werden können. Außerdem können Haystack Nutzer ihre Karte allen interessierten Kontakten zukommen lassen, ohne dass diese eine bestimmte Plattform nutzen müssen. Der Versand von digitalen Visitenkarten ist also nicht an die App gebunden.

Außerdem loben aktuelle Nutzer die einfache Bedienung der App. Das sieht bei einigen Produkten der Konkurrenz ganz anders aus.

Der aktuelle Stand und das Team bei Haystack

Das Startup wurde von drei Brüdern gegründet. Im Verlauf der Entwicklung wurde ein vierter Mitgründer gesucht und gefunden. Nach und nach wurde ein Team aufgebaut, welches das Produkt entwickelt. Haystack kann aktuell zwar schon genutzt werden, befindet sich aber realistisch gesehen noch in der Beta Phase.

Bisher hat das Team hinter der App zwei Jahre mit der Entwicklung verbracht. Schon in dieser frühen Phase ist es gelungen, Investoren zu gewinnen. Die Büros von Haystack befinden sich vollständig in Australien. Von hier will man den Großangriff auf den Markt der digitalen Visitenkarten und Kontaktverwaltungen starten. Bisher wurde die Android App von Haystack mindestens 10.000-mal heruntergeladen und auch bei iTunes verfügt man schon über eine Vielzahl von positiven Bewertungen.

Fazit: Haystack

Haystack hat für ein sehr weit verbreitetes Problem eine elegante Lösung im Angebot. Hiervon konnten auch bereits Investoren überzeugt werden. Die große Konkurrenz hat Haystack auf dem Schirm und versucht sich von dieser durch besonders einfach zu erstellende digitale Visitenkarten und eine generell leichte Bedienung abzusetzen. Damit könnte Haystack tatsächlich schnell eine ausreichende Marktdurchdringung erreichen, um ein profitables Geschäftsmodell auf die Beine zu stellen.

Aktuell verfügt man anscheinend über keine Einnahmequellen. Welche Optionen man hierfür genau vorgesehen hat, wird sich erst noch zeigen. Da Haystack aber zu einem großen Teil auf dem B2B-Markt tätig sein wird, stehen hier einige interessante Optionen zur Auswahl. Solange die Gründer ihren Weg dabei weiter verfolgen, kann Haystack erfolgreich werden.

Anywhere Software – Einfache App-Entwicklung durch „Rapid Application Development“

Anywhere Software ist, wie der Name schon sagt, ein Software Entwicklungsunternehmen. Gegründet im Jahr 2005 von Erel Uziel, hat sich das israelische Startup einen Namen im Bereich der App Entwicklung durch „Rapid Application Development“ gemacht.

anywhere softwareDie Nutzung digitaler Inhalte ist einem rapiden Wandel unterworfen. Der Anteil mobiler User im Netz steigt immer weiter an. Einige Seiten beziehen bereits mehr als 80 Prozent ihres Traffics von Smartphone- und Tablet-Usern. Entscheidend für diesen Prozess ist die Entwicklung von Software und Apps, die auf die neuen Geräte optimiert sind. Unternehmen und Seitenbetreiber stehen hier vor großen Herausforderungen.

Dies wurde zum Beispiel durch ein Google Update mit dem Spitznamen „Mobilegeddon“ deutlich. Den neuen Gewohnheiten vieler User Rechnung tragend, wird es einer Seite seitdem negativ ausgelegt, wenn sie nicht für mobile Geräte optimiert ist. Aufgrund dieser Entwicklungen wird es natürlich immer wichtiger, mobil ansprechende Lösungen zu entwickeln. Neben responsiven Webseiten gelingt das zum Beispiel über Apps.

Das Produkt von Anywhere Software – Apps entwickeln mit „Rapid Application Development“

Auf dem Markt der App-Entwicklung bewegt sich auch das Unternehmen Anywhere Software. Den Kunden wird hier eine Software-Umgebung geboten, in der sie mit „Rapid Application Development“, kurz RAD, schnell und einfach Apps für unterschiedliche Plattformen wie zum Beispiel Android oder iOS entwickeln können.

Das RAD-Verfahren ist ein Standard in der Softwareentwicklung, um diese einfach und effizient zu gestalten. Dabei ist das Ziel möglichst schnell ein fertiges Programm entwickeln zu können. Dieses durchläuft mehrmals den gesamten Prozess der Entwicklung. Hierdurch können leicht neue Funktionen und Features hinzugefügt werden. Gleichzeitig bleibt der Code des Programms so einfach und schlank wie möglich.

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Diese Umgebung nutzt Anywhere Software zur App-Entwicklung. Dabei können Apps zum Beispiel für Android oder iOS-Geräte entwickelt werden. Weiterhin ist es auch möglich, Applikationen für mobile Windows Geräte zu entwickeln.

Das Geschäftsmodell und die Konkurrenz von Anywhere Software

Anywhere Software verkauft Software-Lösungen zur App-Erstellung. Dass dieser Markt eine Zukunft hat, wird durch die rasant steigenden Userzahlen von Smartphones, Tablets und weiteren mobilen Geräten wie zum Beispiel Smartwatches deutlich. Um sich von der Konkurrenz abheben zu können, setzt Anywhere Software auf eine besonders leicht zu bedienende Oberfläche und eine kurze Einarbeitungszeit. Dadurch ist es bereits gelungen, eine große Zahl von Nutzern aufzubauen. Hierzu gehören auch große und namhafte Unternehmen wie zum Beispiel IBM, HP oder auch die amerikanische Raumfahrtorganisation NASA.

Der aktuelle Stand und das Team bei Anywhere Software

Gegründet wurde Anywhere Software im Jahr 2005 von Erel Uziel, der aktuell auch CEO des Unternehmens ist. Bevor er mit Anywhere Software sein eigenes Unternehmen gegründet hat, war Erel bei IBM tätig und konnte hier praktische Erfahrung sammeln. Zuvor studierte er Informatik am Israel Institute of Technology – Technicon.

Aktuell verfügt Anywhere Software über ein kleines Team um die zehn Mitarbeiter. Die Büros befinden sich in Israel.

Fazit: Anywhere Software

Die Konkurrenz auf dem Markt der App-Entwicklung ist natürlich groß. Anywhere Software ist es allerdings gelungen, sich hier in einer erfolgreichen Nische zu positionieren. Dabei kann man vor allem mit einfach zu bedienender Software und einem schnellen Endresultat, der fertigen App, punkten.

Anywhere Software ist ein „erwachsenes“ Unternehmen mit einer Reihe von großen Kunden. Die Markposition scheint gefestigt. Gründer Erel wird wahrscheinlich auch in nächster Zeit den Fokus eher nicht auf ein starkes Wachstum zu legen, denn obwohl man bereits seit 2005 am Markt tätig ist, kommt man noch mit einem sehr kleinen Team aus. Die Chancen für Investoren sind hier also eher gering.

Roundhere – Das soziale Netzwerk für die Umgebung

Das Startup Roundhere aus Berlin ist gerade dabei, ein soziales Netzwerk zu entwickeln, in welchem Nutzer mit ihrer näheren Umgebung kommunizieren können. So ist es möglich, alle Nutzer in einem bestimmten Ort oder auf einem bestimmten Event miteinander zu verbinden.

Das Produkt von Roundhere

roundhere appDie Auswahl an sozialen Netzwerken auf dem Markt ist für App-Nutzer sehr groß. Auch Roundhere versucht, sich auf diesem Markt zu behaupten. Dabei verfolgt die Plattform den Ansatz, Benutzern vor allem ihre aktuelle Umgebung näher zu bringen. Die genauen Nutzungsmöglichkeiten sind dabei so vielfältig wie die Interessen der User. So kann man sich mit anderen Lesern verabreden oder aber Informationen zu einem bestimmten Ort oder Event teilen. Auch besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die sich auf die Umgebung beziehen (zum Beispiel: „Wo ist das nächste mexikanische Restaurant?“). Einen ähnlichen
Ansatz verfolgte Twitter zu seiner Gründung.

Auf den ersten Blick könnte man Roundhere für eng verwandt mit der Vielzahl an Dating-Apps auf dem Markt halten, denn auch hier geht es oft darum, Kontakt mit Usern aus der näheren Umgebung zu bekommen. Roundhere ist aber viel breiter einsetzbar. So haben einzelne Events oder Orte eine eigene Nachrichtenleiste, an der alle passenden Informationen gesammelt werden.

roundhere-logoDie App richtet sich somit an Nutzer, die Informationen zu ihrer Umgebung erhalten oder weiterverbreiten möchten. So kann man mit Roundhere beispielsweise nach einem Umzug in eine neue Stadt schnell neue Kontakte knüpfen oder aber anderen Usern mit seinem Wissen zum eigenen Stadtteil weiterhelfen.

Das Geschäftsmodell von Roundhere

Die Möglichkeiten, mit sozialen Netzwerken Geld zu verdienen, sind sehr vielfältig. Bei Roundhere verzichtet man allerding auf einige der Möglichkeiten zur Monetarisierung, um das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen. So werden zum Beispiel keine Nutzerdaten verkauft. Auch wird bei Roundhere keine Werbung von Dritten eingeblendet. Die Anonymität der User wird weiterhin auch dadurch gestärkt, dass es möglich ist, Beiträge anonym zu kommentieren. Hier versucht man also gezielt, dem negativen Image von sozialen Netzwerken, welches bei einigen Usern vor allem durch das Verhalten von Facebook entstanden ist, gezielt entgegenzuwirken. Dies könnte sich als sehr intelligenter Schachzug erweisen, um neue Usergruppen zu gewinnen.

Auf dem Markt der sozialen Netzwerke herrscht natürlich eine große Konkurrenz. Dabei sind in den vergangenen Jahren sehr viele Projekte gescheitert, von denen einige durchaus vielversprechend waren. Ein wichtiger Punkt, um mit sozialen Netzwerken Geld verdienen zu können, ist natürlich eine ausreichend große Nutzerzahl. Ist ein Netzwerk zu sehr in der Nische angesiedelt, kann es sehr schwer werden, ausreichende Nutzerzahlen erreichen zu können, die das Geschäftsmodell dann durch genügend Einnahmen auf gesunde Füße stellen.

Roundhere kann dabei auf einen großen Kreis von potentiellen Nutzern zurückgreifen, die bei einem sozialen Netzwerk eine Fokussierung auf die eigene geographische Umgebung schätzen. Auch ist eine teils deutliche Differenzierung von anderen sozialen Netzwerken gegeben. Die wachsenden Userzahlen sind der Beweis dafür. Damit könnte es tatsächlich gelingen, als Netzwerk zwar in einer bestimmten Nische unterwegs zu sein – eben in dem man den Fokus auf geographische Ort legt – und trotzdem einen großen Pool potentieller Nutzer zu haben.

Die Konkurrenz und das Team von Roundhere

Wie bereits geschrieben, gibt es viel Konkurrenz im Bereich der sozialen Netzwerke, auch wenn der absolute Hype um diese bereits in der Vergangenheit zu liegen scheint. Neue Netzwerke aufzubauen ist dabei nicht unbedingt einfacher geworden. Es besteht stets die Gefahr, dass die gut funktionierenden Features von Platzhirschen wie Facebook kopiert werden können und das eigene Netzwerk damit überflüssig wird. Hier hilft nur, schnell eine möglichst große Anzahl an Nutzern aufzubauen.

roundhere startup

Roundhere hat seinen Sitz in Berlin. Es sieht so aus, als ob das junge Unternehmen seine Anstrengungen in Sachen Bekanntheit und Nutzergewinnung ebenfalls auf die deutsche Hauptstadt konzentriert. Hierfür werden gerade beispielsweise studentische Mitarbeiter im Bereich Marketing gesucht, die das Netzwerk in der Zielgruppe bekannter machen. Man arbeitet gerade also daran, die eigenen Nutzerzahlen zu steigern.

Fazit: Roundhere hat eine clevere Idee

Die Idee hinter Roundhere, nämlich ein soziales Netzwerk, welches den Fokus auf geographische Orte legt, ist sehr interessant und auch ein Alleinstellungsmerkmal. Hier besteht allerdings die Gefahr, dass das Konzept nicht flächendeckend funktioniert, sondern nur in großen Städten wie Berlin oder bei größeren Veranstaltungen. Das ist aber nicht die größte Herausforderung: der Erfolg von Roundhere wird davon abhängen, ob es gelingt, schnell eine ausreichende Anzahl an Usern zu bekommen. Hierfür wird das Startup gerade aktiv in seiner Heimat Berlin. Wenn es gelingt, sich hier zu etablieren, können weitere Ziele in Deutschland und international anvisiert werden. Dabei müssen aber die großen Konkurrenten, wie zum Beispiel Facebook, im Auge behalten werden. Eine Möglichkeit sich auch in Zukunft von diesen absetzen zu können besteht beispielsweise durch den Schutz der privaten Nutzerdaten, den Roundhere anstrebt.

Guesty – Hilfe für Airbnb Hosts

Das Angebot von Guesty richtet sich an Vermieter, die Räume oder Appartements über Airbnb anbieten. Guesty bietet dabei eine Komplettlösung für alle Aufgaben, die als Airbnb Host anfallen.

Viele sehr erfolgreiche Startups überzeugen mit einer sehr simplen Geschäftsidee. Dazu gehört beispielsweise Airbnb, dass eine Vermittlungsplattform für Unterkünfte darstellt. Die Nachfrage nach einem solchen Dienst war gewaltig, wie das Wachstum des Startups bestätigt. Viele Haus- oder Wohnungsbesitzer verfügen über ungenutzten Wohnraum, den sie jetzt weitervermieten können.

Im Zuge dessen entstand ein ganz neuer Markt für Unterkunftsmöglichkeiten, der Konkurrenz für Hotels, Hostels oder Ferienwohnungen bietet. Durch die immer größere Professionalisierung steigt allerdings die Erwartungshaltung der Kunden, welche über Airbnb eine Unterkunft buchen wollen, immer weiter an. Man erwartet die gleiche Professionalität wie bei einer Hotelbuchung.

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Viele Airbnb Hosts können das aber nicht leisten, zum Beispiel aus Mangel an Erfahrung und Zeit. Genau hier setzt Guesty an.

Das Produkt von Guesty

Guesty möchte den Anbietern von Wohnraum alle notwendigen Aufgaben abnehmen. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Beantwortung von Buchungsanfragen
  • Das Aussortieren von unzuverlässigen potentiellen Gästen
  • Die Reinigung der Zimmer
  • Die Übergabe des Schlüssels
  • Hilfe, wenn der Gast ein Problem hat
  • Die Optimierung der Sichtbarkeit der Anzeige bei Airbnb

Auf den ersten Blick schein eine Vermietung über Airbnb sehr einfach zu sein, allerdings unterschätzen viele Anbieter den Arbeitsaufwand, der dadurch entsteht. So müssen Buchungsanfragen möglichst schnell beantwortet werden, da die Reaktionsgeschwindigkeit einen Einfluss auf das Ranking der Anzeige auf der Seite von Airbnb hat. Die Zimmer müssen zur richtigen Zeit gereinigt werden und es muss eine Übergabe des Schlüssels an den Gast erfolgen. Sollte während der Vermietung ein Problem auftreten, muss der Vermieter ebenfalls schnell reagieren. Genau diese Aufgaben übernimmt Guesty.

Das Geschäftsmodell von Guesty

Guesty berechnet für jede erfolgte Buchung eine Gebühr, genau wie es auch bei Airbnb der Fall ist. Das Geschäftsmodell lässt sich also sehr einfach skalieren.

guestyEin Nachteil ist natürlich die große Abhängigkeit von Airbnb. Nur wenn hier das Geschäft läuft, kann auch Guesty einen Umsatz generieren. Aktuell ist Airbnb aber stark am Markt etabliert. Auch wenn es einige Konkurrenz gibt, hat man sich doch als Standard der Branche festgesetzt. Hier droht aktuell eher weniger Gefahr. Gleichzeitig kann Guesty, sollte Airbnb tatsächlich scheitern, seine Dienstleistungen auch auf andere Unternehmen aus dem Bereich Unterkunftsvermittlung übertragen.

Diese Vermittlung von Unterkünften hauptsächlich von privaten oder „halb-professionellen“ Vermietern, die durch Airbnb einen enormen Auftrieb erfahren hat, wird in nächster Zeit nicht mehr einfach so verschwinden. Dies ist vor allem für traditionellere Branchen, wie es zum Beispiel das Hotelgewerbe ist, ein Problem. In diesem Markt gibt es ebenfalls spezialisierte Suchmaschinen, wie zum Beispiel booking.com oder expedia.de. Sollte es in der nahen Zukunft Einbrüche bei vermittelten Unterkünften geben, wird dies eher in diesem traditionellen Bereich des Marktes geschehen. Guesty ist also für die Zukunft gut aufgestellt. Pläne des Unternehmens sehen ebenfalls vor, in Zukunft auch auf anderen Plattformen neben Airbnb aktiv zu sein.

Das Team hinter Guesty und die aktuelle Entwicklung

Gegründet wurde Guesty unter dem Namen SuperHost Ende 2013 von den Brüdern Amiad und Koby Soto. Diese hatten selbst Unterkünfte bei Airbnb angeboten und kannten sich deshalb mit den dazugehörigen Herausforderungen gut aus. Guesty konnte bereits über eine Million Euro an Kapital einsammeln. Das Team um die Gründer konnte bereits auf 15 Personen vergrößert werden. Das ursprünglich aus Israel stammende Startup ist jetzt auch in San Francisco vertreten. Die Zahl der Kunden konnte ebenfalls immer weiter gesteigert werden.

Um weitere Unabhängigkeit von Airbnb zu erlangen, arbeitet Guesty bereits daran, seinen Service auf für andere Plattformen anzubieten. Dabei geht es nicht nur um Unterkünfte. Das grundlegende Prinzip kann hier bei allen Dingen Anwendung finden, die vermietet werden können.

Fazit: Guesty ist auf einem guten Weg

Es zeigt sich als, dass Guesty ganz klar ein Problem löst. Der Markt, auf dem man dabei aktiv ist, ist durch Wachstum und gute Aussichten für die Zukunft gekennzeichnet. Außerdem konnte bereits das erste Kapital eingesammelt werden. Ein Grund, der die Investoren hier überzeugt haben könnte, ist das einfach zu skalierende Geschäftsmodell. Wenn es dem Team um die Gründer Amiad und Koby jetzt noch gelingt, ihren Service auch für andere Plattformen und damit unabhängig von Airbnb anzubieten, dann steht äußerst positiven Geschäftsaussichten nichts mehr im Wege.

Sync.ME

Einen Anrufer erkennen, obwohl die Nummer nicht auf dem Handy gespeichert ist? Genau das kann die App von Sync.ME. Und noch einige Dinge mehr.

sync-me-featuresNutzer von Smartphones haben heute eine Vielzahl von Möglichkeiten, um miteinander in Kontakt zu treten. Neben den vielen sozialen Netzwerken gibt es auch noch die altbekannte Variante, einfach jemanden anzurufen. Das Problem: die Informationen, die man zu einem bestimmten Kontakt hat, sind über verschiedene Plattformen verteilt. Vielleicht hat man die Handynummer eines neuen Kontaktes auf dem Smartphone gespeichert. Aber wie kommt man jetzt am besten auf das Facebook-Profil der entsprechenden Person?

Ein anderes Problem lautet: Wer ruft mich gerade an, wenn die Nummer nicht im Handy gespeichert ist. Dann kann man höchstens über die Vorwahl einen Schluss darüber ziehen, wer am anderen Ende der Leitung sein könnte. Woher bekommt man in diesen Fällen also die fehlenden Informationen? Darauf hat Sync.ME die Antwort.

Das Produkt von Sync.ME

Sync.ME hat eine App entwickelt, die genau diese Probleme lösen soll. Es geht also darum, fehlende Informationen über Kontakte oder unbekannte Anrufe auf dem Smartphone zu finden und zu verknüpfen.

Bei einem Anruf auf dem Gerät kann Sync.ME die Identität des Anrufers ermitteln. Dies geschieht auch, wenn der Anrufer nicht als Kontakt auf dem Gerät gespeichert ist. Zu den Informationen, die die App ermitteln kann, gehören der Name und das Foto des Anrufers.

Für Kontakte, die auf dem Handy gespeichert sind, besteht außerdem die Möglichkeit, eine Verknüpfung zu den sozialen Netzwerken zu erstellen. Die Infos von Facebook und Co werden automatisch auf dem neuesten Stand gehalten. Weiterhin kann Sync.ME Werbe- und Spamanrufe identifizieren. Dadurch muss man keine Anrufe mehr entgegennehmen, die man sowieso vermeiden möchte.

Es besteht auch die Möglichkeit, direkt nach Telefonnummern und den dazugehörigen Namen und Personen zu suchen. Die Daten, die Sync.ME verwendet, stammen dabei aus öffentlichen Quellen und den Daten der Sync.ME User.

Die App löst damit auf effiziente Weise mehrere Probleme, die vielen Smartphone Usern bekannt vorkommen dürften. Zwar ist es natürlich nicht zwingend notwendig, die Kontakte auf dem eigenen Handy mit den passenden Profilen in den sozialen Netzwerken verknüpfen oder aber einen unbekannten Anrufer gleich identifizieren zu können. Allerdings kann der Nutzer sein Gerät mit der Installation von nur einer App viel bequemer nutzen.

Wo steht Sync.ME aktuell?

sync-me-startupDas Startup aus Israel wurde 2011 gegründet und beschäftigt heute zwischen 11 und 50 Mitarbeitern. Es ist bereits gelungen, sich eine große User Base aufzubauen. So wurde beispielsweise die Android App mehr als eine Million Mal heruntergeladen.

CEO bei Sync.ME ist Shlomo Unger, der auch zu den Gründern des Unternehmens gehört. Shlomo verfügt auch über weitere Gründererfahrung. So war er auch bei EZTrader, Hevre und Venice Technologies Ltd an der Gründung beteiligt. Ein weiterer Gründer von Sync.ME ist Ken Vinner, der aktuelle CTO im Unternehmen ist.

Die Konkurrenz Sync.ME

Sync.ME ist es gelungen, eine große Zahl von Nutzern zu erreichen. Viele App-Projekte scheitern daran, dass es nicht gelingt, genügend User zu finden. Diese Phase konnte man bei Sync.ME bereits hinter sich lassen.

Damit haben mögliche neue Konkurrenten im Markt das Problem, gegen einen etablierten Gegenspieler antreten zu müssen, dessen App bereits auf Millionen Geräten installiert ist. Sync.ME ist hier also in einer komfortablen Situation.

Sync.ME: Am Markt etabliert und bereit für neues Wachstum

Das israelische Startup konnte sich mit einer beeindruckenden Zahl an Nutzern am Markt etablieren. Sync.ME bietet eine bequeme Lösung für mehrere kleine Probleme an, die ein Smartphone-User hat. Dadurch, dass diese mit einer schnellen App Installation gelöst werden können, konnte bereits eine starke Marktdurchdringung erreicht werden.

Das Team um CEO Shlomo Unger hat damit gezeigt, dass es eine App erfolgreich programmieren und zum Nutzer bringen kann. Auch die Mitarbeiterzahl konnte gesteigert werden. Aktuell ist Sync.ME ein funktionierendes Startup, welches mögliche Startprobleme bereits hinter sich lassen konnte und nun daran gehen kann, das eigene Produkt zu verbessern.

Bablic

Die Welt wächst durch das Internet zusammen? Grundsätzlich mag das stimmen aber es gibt dabei ein großes Problem. Das Startup Bablic aus Tel-Aviv möchte das ändern.

In der heutigen Welt der Globalisierung und zunehmender Vernetzung wird es für Unternehmen und Webseiten-Betreiber immer einfacher, ein globales Publikum für den eigenen Service zu erreichen. Eine Homepage kann schließlich von jedem Land auf der Welt aus angeklickt werden – solange ein Zugang zum Internet verfügbar ist. Eine große Hürde gibt es dabei aber: die Sprache.

bablic-startupAuch wenn Sprache für viele Menschen ein hohes kulturelles Gut ist und auch ein Teil ihrer eigenen Persönlichkeit darstellt, kann die Verwendung von unzähligen Sprachen auf der Welt ein Problem sein. Die Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturen oder Ländern kann so erheblich erschwert werden. Auch aus der Sicht von Webseite-Betreibern liegt hier ein großes Problem, denn ein großer Teil potentieller Kunden kann nicht erreicht werden, wenn die eigene Webpräsenz nicht in einer verständlichen Sprache verfügbar ist. Ganz plakativ gesprochen, kostet die Übersetzung der eigenen Seite also viel Geld.

Dieses Problem möchte das Startup Bablic aus Tel-Aviv einfach und preiswert lösen.

Das Produkt von Bablic

Die Kunden von Bablic sind kleinere Unternehmen, Agenturen oder Selbstständige. Bablic bietet ihnen die Möglichkeit, mit minimalem Aufwand eine Übersetzung ihrer Seite in eine Sprache nach Wahl zu erhalten. Dabei wird von Bablic die gesamte technische Komponente übernommen. Hierfür muss auf der eigenen Seite nur ein wenig zusätzlicher Code eingefügt werden.

bablic logo

Im nächsten Schritt kann Bablic kann die eigene Seite automatisch übersetzen. Diese Übersetzung wird natürlich noch sehr fehlerhaft sein. Daher kann der Kunde entscheiden, ob er selbst Verbesserungen am übersetzten Text vornehmen will oder dies durch die Übersetzer von Bablic erledigt haben möchte.

Bablic kann dabei auch von Übersetzern eingesetzt werden, die die Internetpräsenz eines Kunden in eine andere Sprache übertragen sollen. Die technischen Aspekte dieser Aufgabe können dabei an Bablic outgesourct werden, damit sich ein Übersetzer auf seinen eigentlichen Job konzentrieren kann.

Bablic funktioniert dabei nach dem „Freemium“-Modell. Ein Basis-Account ist für die Kunden also kostenlos verfügbar. Steigt allerdings beispielsweise die Anzahl der Sprachen oder die Wortanzahl auf der Seite, werden kostenpflichtige Tarife im Abo Modell fällig. Das teuerste Paket kostet dabei 200 Dollar im Monat. Die Preisstruktur macht klar, dass kleinere Geschäftskunden die Kernzielgruppe von Bablic sind.

Wo steht Bablic aktuell?

Das Startup wurde 2012 gegründet und verfügt noch über ein vergleichsweise kleines Team von höchstens zehn Leuten. Trotzdem war man bereits in der Lage, Kapital von Investoren zu erhalten.

Gegründet wurde Bablic unter anderem von Gabriele Manasse und Ishai Jaffe. Gabriele ist aktuell auch CEO beim Startup. Zuvor war er bei einem Online Trading-Unternehmen angestellt. Ishai ist CTO bei Bablic.

Die Konkurrenz auf dem Markt der Übersetzungen

Bablic bietet für eine gewisse Kundengruppe ein passgenaues Produkt an. Dabei ist vor allem die leichte Integration einer Übersetzung auf einer Homepage, die ohne größeren technischen Aufwand realisierbar ist, ein wichtiger Punkt für die Kundenbindung. Dadurch konnte man sich am Markt etablieren und hohe Qualität in einem teilweise standardisierten Produkt zu einem akzeptablen Preis anbieten. Durch das Abo-Modell kann man weiterhin auf wiederkehrende Zahlungen der Kunden bauen.

Die Gefahr durch mögliche Konkurrenten mag bestehen, denn natürlich können auch andere Unternehmen eine Softwarelösung entwickeln, mit der sich Webseiten einfach übersetzen lassen. Bablic aber hat seine Position im Markt anscheinend gefunden und konnte sich auch schon einen Kundenstamm aufbauen. Da das Produkt funktioniert, wird Bablic nicht mehr allzu leicht vom Markt zu verdrängen sein.

Bablic: Etabliert am Markt mit guten Zukunftsaussichten
Das Startup gehört mit einem Gründungsdatum aus dem Jahr 2012 bereits zu den „erwachsenen“ Unternehmen. Auch konnte man bereits das Kapitel von Investoren einsammeln. Eine Etablierung am Markt ist also geglückt.

Weiterhin besteht eine große Nachfrage nach kostengünstig verfügbaren Übersetzungen von Internetseiten, da gerade kleinere Unternehmen dafür nur begrenztes Kapital zur Verfügung haben. Auch ist das Geschäftsmodell, zumindest teilweise, skalierbar. Aktuell spricht nichts dagegen, dass sich Bablic auch in Zukunft am Markt behaupten wird. Auch einem weiteren Wachstum steht nichts im Wege.

Banana Splash

Banana Splash möchte eine Antwort auf eine Frage finden, die sich viele Website-Betreiber stellen: Wie kann ich einen „Call to Action“-für die mobilen Besucher auf meiner Seite einbauen?

banana splash logoDie Nutzung des Internets hat sich in letzter Zeit auf revolutionäre Weise verändert: immer mehr Nutzer greifen von mobilen Geräten aus auf Seiten und Blogs zu. Die Nutzung von Smartphones und Tablets zum Surfen im Internet ist in vielen Fällen bequemer und einfacher als die Nutzung eines Desktop PCs oder Notebooks. In manchen Fällen stellen mobile Nutzer auf einer Seite bereits die Mehrzahl. Diese Entwicklung wird sich in naher Zukunft weiter verstärken.

Während die Nutzer sich also über das mobile Surfen freuen, stehen Seitenbetreiber vor einem neuen Problem: Ihre Homepage muss für Smartphone und Tablet optimiert werden. Dabei denken viele zunächst an das Design der Seite. Dass auch dies wichtig ist, hat schon Google mit seinen letzten Updates klar gemacht. Ein anderer wichtiger Punkt ist aber der „Call to Action“.

Viele Seiten im Internet werden zu einem bestimmten Geschäftszweck betrieben. Dies kann beispielsweise das Sammeln von E-Mail-Adressen potentieller Kunden sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Kunden zum Kauf zu bewegen. Dafür können ihnen zum Beispiel Gutscheine angeboten werden.

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Da sich der Aufbau und die technischen Grundlagen einer Website auf mobilen Geräten teils drastisch von dem Umfeld auf dem PC unterscheiden, müssen für eine solche Handlungsaufforderung die richtigen technischen Einstellungen getroffen werden können. Genau dies möchte Banana Splash seinen Kunden bieten.

Das Produkt von Banana Splash

Das Software Startup aus Israel arbeitet daran, seinen Kunden auf einfache Art und Weise einen „Call to Action“, der für mobile Nutzer optimiert ist, anzubieten. Diese können ihn dann auf der eigenen Seite einbauen. Das kann zum Beispiel das „Opt In“-Feld für das Sammeln von Mailadressen sein.

Banana Splash möchte es dabei den Kunden so einfach wie möglich machen, eine individuell angepasste Lösung zu erstellen, die mit minimalem Aufwand auf der eigenen Seite untergebracht werden kann. Damit wird ein elementares Problem für Website-Betreiber in der heutigen Zeit gelöst: auch auf mobilen Geräten kann die Homepage jetzt optimal genutzt werden.

Aktuell befindet sich Banana Splash in der Betaphase. Auf der Homepage wird aber bereits mit einigen prominenten Kunden geworben.

Die Konkurrenz

banana-splash-startupAuf dem Markt mobiler Lösungen für Webseiten herrscht eine große Konkurrenz. Es gilt hier, ein Alleinstellungsmerkmal zu anderen Lösungen herausarbeiten zu können. Eine Möglichkeit, wie Banana Splash das gelingen kann, liegt zum Beispiel in der einfachen Nutzung des Produktes. Bei Angeboten der Konkurrenz ist es oft notwendig, selbst Veränderungen im Programm-Code vorzunehmen oder andere größere Anpassungen zu erledigen. Wenn es den Programmierern von Banana Splash hingegen tatsächlich gelingt, ein in wenigen Minuten anpassbares „Call to Action“-Feld anzubieten, könnte sich dies zu einem USP entwickeln.

Das Team hinter Banana Splash

Gegründet wurde Banana Splash von Tomer Rotenberg, Yair Vaknin und Nir Taranto. Dabei verfügen alle über vielfältige Berufserfahrung, Yair kann außerdem bereits Gründererfahrungen bei anderen Unternehmen aufweisen. Aktuell besteht das Team nur aus vier Personen und ist damit noch am Anfange seiner Entwicklung.

Banana Splash – Israelisches Software Startup auf einem guten Weg

Banana Splash bietet auf jeden Fall ein innovatives Produkt an, für das es auch eine Nachfrage gibt. Da die Konkurrenz relativ groß ist, gilt es hier, sich von dieser abzusetzen. Das kann zum Beispiel durch die besonders einfache Konfiguration gelingen, mit der man bereits auf der eigenen Seite wirbt.

Da man gerade noch in der Betaphase ist, kommt es beim Produkt sehr wahrscheinlich noch zu einigen Anpassungen. Da das Team noch sehr klein ist, sollte es kein Problem sein, das Produkt dem Feedback der Kunden entsprechend anzupassen. Hat man dann als Startup seinen Markt gefunden, kann das Geschäftsmodell skaliert werden. Hierfür ist Banana Splash aktuell auf dem richtigen Weg, auch wenn noch kein marktreifes Produkt besteht.

mijob

mijob logoMit dem Startup mijob wollen die Gründer eine Vermittlungsbörse für Aushilfs- und Gelegenheitsjobs in Jerusalem etablieren und sich dann an weitere Märkte wagen. Das simple Geschäftsmodell könnte ein Garant für den Erfolg sein.

Mit mijob soll es ganz einfach werden, Aushilfs- und Gelegenheitsjobs zu vermitteln. Dabei richtet sich das Startup direkt an die Zielgruppe von Teenagern und jungen Erwachsenen, die auf der Suche nach einem kleinen Job sind.

Für diese Gruppe kann es oft schwierig sein, einen kleinen Nebenjob zu finden. Gleichzeitig sind viele Leute auf der Suche nach einer Aushilfe für kleinere Aufgaben. Diese können auch schnell spontan anfallen. Dazu gehört zum Beispiel das Gießen der Blumen in der eigenen Wohnung, wenn man verreist ist. Auch das Ausführen von Hunden oder Babysitting sind klassische Beispiele für solche Aufgaben.

Die Plattform mijob möchte diese beiden Gruppen schnell und einfach zusammenbringen. Dafür werden die verfügbaren Jobs in der App eingetragen. Wer Interesse zeigt, kann sich auf die Anzeige bewerben. Damit wird eine unstrukturierte Suche nach einem Job umgangen.

Das Geschäftsmodell von mijob

Das Startup setzt damit ein Geschäftsmodell um, wie es schon in anderen Märkten erprobt ist: eine bestimmte Plattform verbindet Bieter und Sucher miteinander. Bei einer erfolgten Vermittlung erhält die Plattform eine Provision.

Auf diese Art funktioniert beispielsweise auch Uber, welches weltweit erfolgreich private Chauffeure und Fahrtdienste vermittelt und damit nach und nach dem traditionellen Taxigewerbe das Wasser abgräbt. Airbnb setzt das gleiche Prinzip mit der Vermittlung von Unterkünften ein.

mijob siteDie Einfachheit des Geschäftsmodells kann dabei die Grundlage für den Erfolg sein, wie diese prominenten Beispiele zeigen. Ein Bedarf an Aushilfen für gewisse Jobs ist ebenso gegeben wie eine Gruppe von Personen, zum Beispiel Schüler und Studenten, die spontan und flexibel eine Möglichkeit suchen, um Geld zu verdienen. Angebot und Nachfrage sind damit auf einer breiten Basis gesichert.

Auch kann das Startup schnell und einfach skalieren. Zu Beginn wollen die Gründer ihren Service in Jerusalem anbieten und sich dann auf weitere Städte ausweiten.

Wo steht mijob aktuell?

Das Startup steht noch am Beginn seiner Entwicklung. In der nächsten Zeit ist der Start der Android App geplant, aktuell kann die Plattform noch nicht genutzt werden.

Die Konkurrenz von mijob

mijob teamDie Konkurrenz von mijob definiert sich aus allen Möglichkeiten der Vermittlung von Jobs. Dazu gehören beispielsweise auch Aushänge an Pinnwänden in Universitäten. Dieses Konzept wird von mijob digitalisiert und vereinfacht. Daraus ergibt sich ein klarer Gewinn für alle, die solche Jobs suchen und anbieten.

Zu Beginn ist das Geschäftsmodell allerdings auch leicht von Konkurrenten zu kopieren. Der Fokus sollte deshalb darauf liegen, schnell eine große Zahl an Nutzern zu entwickeln, um einen Wettbewerbsvorteil und ein mögliches Alleinstellungsmerkmal zu erhalten. Dafür sollte zunächst auch die angestrebte Provision bewusst niedrig gehalten werden. Hat mijob dann eine bestimmte Größe erreicht, wird es für potentielle Konkurrenz weit schwieriger, einen Einstieg in den Markt zu finden.

Das Team hinter mijob

Hinter mijob steht ein Team von jungen Gründern, die schon Unterstützung von Roy Munin erhielten, einem erfahrenen Gründer und Entrepreneur, der gerade in Jerusalem und Israel über gute Kontakte verfügt. Mijob ist auch dabei, Kontakte im Silicon Valley zu knüpfen, um Venture Capital zu erhalten.

Fazit: mijob als Startup mit großem Potential

Die Idee von mijob ist einfach: eine App, die alle Formen von Gelegenheits- und Aushilfsjobs vermitteln kann. Damit ist sie einfach skalierbar und kann auch mit einer gewissen Größe ein Alleinstellungsmerkmal entwickeln. Um diese Größe zu erreichen, kann der Einstieg von Investoren notwendig sein. Um diese letztendlich überzeugen zu können, könnte sich mijob nach erfahrenen Köpfen umschauen, die das junge Gründerteam an der passenden Stelle unterstützen können.

Cannabis perfekt inhalieren – oder – Wie 3D-Druck Industrie und Wirtschaft revolutioniert

Deutschland steckt mitten in einer Debatte über eine mögliche Legalisierung von Cannabis. Ein Grund, der für eine weitere Entkriminalisierung spricht, ist der Nutzen der Pflanze im medizinischen Bereich. Hier könnte es durch die Entwicklung des 3D-Drucks zum entscheidenden Durchbruch kommen.

syqe inhalerCannabis kann für die Behandlung von Patienten eingesetzt werden. Ein Problem hierbei ist aber die genaue Dosierung der Medikation. Genau dieses Problem möchte der Syqe Inhalator lösen. Das Unternehmen Syqe stammt aus Israel, genauso, wie die Technik, die zur Erstellung des Geräts eingesetzt wird.

Der Inhalator wurde in Israel entwickelt und soll die ideale Dosierung von Cannabis für jeden einzelnen Patienten ermöglichen. Von vielen Ärzten und Experten wird er als eine Revolution im Gesundheitsbereich angesehen, die der Nutzung von Marihuana für medizinische Zwecke weltweit zum Durchbruch verhelfen könnte. Der Inhalator erkennt über Sensoren, welche Dosis für einen Patienten verabreicht werden sollte und kann damit die passende Medikation liefern.

Der Syqe Inhalator – Ein medizinisches Gerät aus dem 3D-Drucker

Nicht nur das Produkt an sich zieht die Aufmerksamkeit auf sich, auch der Herstellungsprozess kann als Fingerzeig für zukünftige Entwicklungen im Bereich Prototyp-Erstellung und Produkt-Kreation gesehen werden. So wurde sowohl der Prototyp des Produkts, als auch eine funktionierende Version mit einem 3D-Drucker erstellt.

Der Grund dafür ist einfach: ein 3D-Drucker ermöglicht es, viel schneller eine funktionierende Version des Inhalators zu erstellen. Da es mit diesem Verfahren einfach möglich ist, unterschiedliche Versionen des Produktes auszudrucken und diese dann zu testen, konnten so schnell Fortschritte in der Produktentwicklung gemacht werden.

Gerade bei einem revolutionären Produkt wie diesem ist es notwendig, unterschiedliche Varianten zu testen. Das ist mit einem 3D-Druck viel schneller möglich als bei der herkömmlichen Variante. Hier kann es Monate dauern, bis ein Prototyp so weiter entwickelt wurde, dass er in Serie produziert werden kann.

3D-Druck als Zukunft in der Medizintechnik

Der Syqe InhalatorAn diesem Beispiel wird deutlich, welchen Einfluss die Entwicklung des 3D-Drucks für die Medizin der Zukunft haben kann. Die neue Technik kommt dabei in vielen Formen zum Einsatz.

So ist es bereits möglich, menschliche Knochen realitätsnah nachzubilden. Dies kann dazu genutzt werden, um beispielsweise eine Operation am Schädel vor dem Eingriff realistisch durchspielen zu können. Auf dem Gebiet des medizinischen 3D-Drucks ist das Unternehmen Stratasys einer der Pioniere. Dieses ist vor allem im Bereich Zahnmedizin tätig, wo bereits unterschiedliche Objekte für den täglichen Einsatz gedruckt werden können.

Stratasys ist jetzt auch für die Erstellung des Inhalators von Syqe zuständig. Durch die Kooperation der beiden Unternehmen war es möglich, ein derartig komplexes Produkt effizient und schnell zu entwickeln.

3D-Druck – Eine Revolution in der Produkterstellung

Der Inhalator von Syqe wird also speziell die Verwendung von Cannabis im medizinischen Bereich verändern. Die 3D-Drucktechnik aber, wie sie von Unternehmen wie Stratasys angeboten wird, kann einen noch viel größeren Einfluss entfalten. Die Anwendung des 3D-Drucks ist nicht auf eine spezifische Branche beschränkt. Stattdessen können damit flächendeckend die Kosten und die Dauer für die Entwicklung von neuen Produkten drastisch reduziert werden. Auch die Erschaffung von Produkten, welche zuvor nur sehr schwer oder gar nicht erstellt werden konnten, wird möglich. Damit steht nicht nur der Medizintechnik, sondern auch vielen weiteren Branchen eine einschneidende Veränderung bevor.

Mapme – Thematische Stadtpläne von und für spezifische Communities

Das israelische Startup Mapme bietet Nutzern die Möglichkeit, individuelle Stadtpläne und geographische Karten für ein bestimmtes Thema zu erstellen. Nutzern wird somit die Möglichkeit geboten, thematisch interessante Nischenangebote schnell und einfach zu finden.

mapme logo smallMapme löst ein lange existierendes Problem im Umgang mit Stadtplänen und Landkarten. Diese bieten eine vereinfachte Abbildung der Realität. Informationen werden also nur aufgenommen, wenn sehr viele Nutzer ein potentielles Interesse daran haben. Daher fehlen in Karten grundsätzlich alle Informationen, die nur einen kleinen Personenkreis interessieren.

Hier kommt Mapme ins Spiel: mit dieser Plattform können Nutzer eine individuelle Karte erstellen, auf der Informationen für eine spezielle Community vermerkt werden können. Mapme stellt dafür die technische Plattform bereit. Im nächsten Schritt muss die Karte von interessierten Nutzern selbst ausgefüllt werden. Durch eine fleißige Community können damit Stadtpläne zu den unterschiedlichsten Themen entstehen.

So wurden bereits Karten zu den Bereichen „koscheres Essen in New York City“ oder auch „3D Druck in den USA“ erstellt. Mapme bietet also ein sehr einfaches aber vielversprechendes Geschäftsmodell an. Aktuell werden bereits in 30 Ländern Karten von Mapme eingesetzt.

Wer steckt hinter Mapme?

mapmeEntwickelt wurde Mapme von Ben Lang, der auch CEO des Startups ist. Obwohl er aktuell erst Anfang 20 ist, ist er in der Startup-Szene von Israel sehr bekannt. Ben hatte zuvor bereits die Seite MappedInIsrael entwickelt. Auf dieser Plattform werden auf einer Landkarte die Startups des Landes sichtbar. In einem Land wie Israel, ein Zentrum der weltweiten Startup-Entwicklung, ein durchschlagender Erfolg. Durch diesen kam dann auch die Entwicklung von Mapme ins Rollen. Unterstützt wird Ben durch ein kleines Team.

Mapme – Einfache Idee mit Zukunft

Die Idee hinter Mapme ist sehr einfach und deswegen auch so genial. Unterschiedliche Communities benötigen Informationen zu unterschiedlichen Themen. Sobald eine interessiere Community existiert, kann sie sich eine eigene Karte erstellen.

Das Konzept bietet weiterhin auch umfangreiche Möglichkeiten der Monetarisierung. Dies ergibt sich auch durch das äußerst spezifische Publikum, welches die entsprechenden Karten nutzt. Ein User, der Interesse an veganen Restaurants in Berlin hat, kann dann beispielsweise ideal mit passenden Anzeigen angesprochen werden.

Mapme hat den erfolgreichen Start bereits hinter sich und gezeigt, dass die Idee von User-erstellten Karten sehr gut funktioniert. Mit Ben Lang steht außerdem ein CEO an der Spitze des Startups, der seine Kompetenz schon unter Beweis gestellt hat. Eine Skalierung des Geschäftsmodells ist ebenfalls sehr einfach möglich. Viele Punkt sprechen also dafür, dass Mapme sich am Markt durchsetzen und seine User-Base finden wird.