Die perfekte Basis für Start-Ups im Internet

Start-Ups im InternetBesonders in den ersten Monaten nach einer Gründung ist es für Start-Ups wichtig, einen möglichst guten Ruf zu erarbeiten. Das gilt natürlich auch dann, wenn das eigene Unternehmen im Internet seine größte Verbreitung findet. Für eine aktive Präsenz im Internet und eine möglichst gute technische Basis kommt es aber vor allem auf das richtige Hosting an. Dafür stehen die unterschiedlichsten technischen Möglichkeiten zur Verfügung.

Was ist wichtig beim Hosting für ein Start-Up?

hosting webspaceDie Leistung ist natürlich – wie immer – der wichtigste Aspekt. Da die Finanzmittel für Firmengründer in der Regel aber knapp sind und man genau auf das Budget achten muss, muss die Leistung auch noch mit einem guten Preis verbunden sein. Daher ist es wichtig, dass man sich von Beginn an Gedanken darüber macht, wie umfangreich der eigene Auftritt im Internet sein soll. Dafür stehen die unterschiedlichsten Arten zur Verfügung. Ein Überblick über die Möglichkeiten, die einem Start-Up im Bereich Hosting zur Verfügung stehen:

  • Webspace: Auf dem klassischen Webspace teilt man sich die fest zugeteilte Leistung mit anderen Kunden. Dafür sind die Preise sehr günstig und die technische Wartung wird durch den Anbieter übernommen.
  • Virtual Server: Der virtuelle Server hat ebenfalls fest zugeteilte Leistung, diese sind aber recht umfangreich. Durch volle Kontrolle über den Root-Kernel und die Konfigurationsdateien verfügt man über viel Spielraum.
  • Dedicated Server: Der klassische eigene Server bietet die volle Kontrolle und die vollkommene Leistung für die eigenen Projekte. Als Managed Server kümmert sich sogar der Anbieter um die technische Wartung.

Umfangreiche Optionen sind also vorhanden und somit auch Möglichkeiten, die in jedes Budget passen sollten. Der eigene Server ist natürlich vor allem für die Start-Ups interessant, die eine sehr umfassende Aktivität im Internet haben. Es lassen sich auf einen virtuellen Server oder ein eigenes Gerät zudem viele Aktivitäten auslagern. Software as a service ist im Trend und wer die Möglichkeiten des modernen Webs für sich nutzen möchte, sollte auch über die richtige technische Basis verfügen.

Eigener Server gegen eigenen Webspace

Eigener Server gegen eigenen WebspaceEs bleibt also vor allem die Frage der Kosten, die am Ende darüber entscheidet, für welche der Leistungen man sich entscheidet. Die Vorteil bei einem Server sind klar: Volle Freiheit bei der Konfiguration, vollkommene Kontrolle über das Gerät und natürlich eine umfassende Auswahl an Ressourcen für die eigenen Projekte. Dafür sind die Kosten im direkten Vergleich natürlich am höchsten und es fehlt an Flexibilität für die Anpassung der Leistung. Das findet sich bei einem virtuellen Server. Die Kosten sind deutlich geringer und lassen sich in der Regel je nach Bedarf weiter anpassen. Wer aber einfach nur eine einfache Webseite in das Internet stellen möchte, wird in der Regel in den ersten Monaten mit ganz normalem Webspace zufrieden sein. Vor allem das Budget wird bei dieser Variante geschont – später lässt sich dann immer noch auf eine andere Lösung aufwerten.

Damit man am Ende aber möglichst geringe Kosten für das eigene Hosting im Internet hat, sollte man in jedem Fall einen Vergleich im Internet bemühen. Die entsprechenden Tools zeigen die Angebote der besten Anbieter im Web auf einen Blick und geben somit einen direkten Einblick in die breite Vielfalt der Angebote. Damit findet man mit Sicherheit das beste Produkte für die eigenen Ansprüche und kann mit den Projekten im Internet beginnen.

Ubertesters – Betatesting für App-Entwickler

Das Startup Ubertesters hilft Entwicklern, die eigene App zur Marktreife zu bringen. Dafür stellt das Startup eine digitale Plattform zur Verfügung, auf der standardisierte Beta-Tests durchgeführt werden können. Außerdem werden bei Bedarf gleich passende App-Tester vermittelt.

App-Entwicklung: Fast ein Muss für jedes Unternehmen

Ubertesters - Betatesting fuer App-EntwicklerDer Markt für Apps hat sich rasant entwickelt. Als Unternehmen kann man kaum noch darauf verzichten, seinen Kunden eine App für Smartphone oder Tablet zur Verfügung zu stellen.

Eine App zu entwickeln ist allerdings komplizierter, als es zunächst den Anschein hat. Viele „halbfertig“ entwickelte Programme, die im Play Store für Android oder im App Store für Apple-Produkte verfügbar sind, belegen dies. Eine schlecht programmierte App kann allerdings katastrophale Folgen haben, zum Beispiel für die Reputation des Unternehmens. Daher sollte große Sorgfalt darauf gelegt werden, nur ein fertiges Software-Produkt auf den Kunden loszulassen.

Ubertesters: Den Betatest einer App standardisieren

Ubertesters setzt da an, wo eine App auf den ersten Blick fertig entwickelt ist: beim Betatest. Um diesen Prozess zu vereinfachen und zu standardisieren, hat Ubertesters eine eigene Plattform entwickelt. Die Standardisierung des Prozesses ist gerade dann wichtig und sinnvoll, wenn auf Seiten der Programmierer erst wenig Erfahrung im Erstellen und Testen von Apps vorhanden ist. Zu dieser Standardisierung gehören unter anderem:

  • Das Testen von unterschiedlichen Versionen für zwei Gruppen von Testpersonen
  • Das einheitliche Protokollieren von Fehlern in der App (sogenannten Bugs) durch die Tester
  • Das Erstellen von automatischen Reports, zum Beispiel bei Abstürzen während des Testens
  • Das Monitoring des Test-Vorgangs in Echtzeit

Die Preise für den Dienst bewegen sich dabei auf einem Niveau, die eher an den Consumer-Markt erinnern und nicht an ein Produkt für Business-Kunden: das zweitteuerste Paket ist für 129 Dollar erhältlich (für das teuerste Angebot gibt das Startup keinen allgemeinen Preis an).

Außerdem vermittelt Ubertesters gleich die passenden Tester für den Betatest.

Die Konkurrenz für Ubertesters

Auch andere Unternehmen und Startups bieten die Möglichkeit, Apps einem Betatest zu unterziehen. Hier kommt es in Zukunft darauf an, sich gewisse Alleinstellungsmerkmale oder Nischen im Markt zu suchen. Ein Erfolgsrezept könnten beispielsweise Stammkunden werden, die das Angebot von Ubertesters wiederholt nutzen.

Das Team hinter Ubertesters

Ubertesters wurde von Ran Rachlin und Alexey Chalimov gegründet. Ran ist CEO von Ubertesters und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung, unter anderem in den Bereichen Kommunikation, Energie und Infrastruktur, in denen er sowohl mit großen Unternehmen, als auch mit kleinen Startups zusammengearbeitet hat. Er besitzt einen MBA und einen Bachelor in Marketing und Finance.

Alexey ist CTO von Ubertesters und außerdem gerade dabei, ein weiteres Startup zu gründen. Zuvor war er CEO von GetTaxi, einem israelischen Taxi-Ruf-Service, welcher außerdem nach London und Moskau expandiert ist. Außerdem war er in unterschiedlichen Vorstandspositionen für Technologie und Business Development tätig. Er besitzt einen MBA der Wharton School an der University of Pennsylvania und einen Bachelor in Informatik von der Ben-Gurion-University in Israel.

Ubertesters fit für die Zukunft?

Der Markt für Apps wird in naher Zukunft nicht an Wichtigkeit verlieren, viele potenzielle Kunden für Ubertesters sind daher vorhanden. Ein globales Netz von Testern kann Ubertesters dabei helfen, sich auch international als richtige Adresse für das Beta-Testing zu etablieren, möglicherweise spezialisiert auf gewisse Nischen.

Link zum Startup: ubertesters.com

Tagzbox – Die Möglichkeiten von Video-Content richtig nutzen

Das Startup Tagzbox bietet Website-Betreibern die Möglichkeit, Videos auf der eigenen Seite schnell und effektiv für weitere Interaktionen mit den eigenen Nutzern zu verwenden und Videocontent zu monetarisieren. Das Startup wurde 2013 gegründet.

Video-Content als wichtiger Bestandteil einer Website

tagzboxVideos sind im Internet eine äußerst wichtige Content-Form. Nicht nur der bahnbrechende Erfolg von YouTube ist ein Beleg dafür, auch Nachrichtenseiten, Shops und private Blogs greifen immer wieder auf Videos zurück. Es zeigt sich, dass Internetnutzer Videos einen hohen Wert einräumen und diese auch gerne konsumieren. Eine richtige Monetarisierungs -Strategie für Videoinhalte ist daher für Seitenbetreiber unerlässlich.

Hier kommt der Anbieter Tagzbox ins Spiel. Dieser versucht, aus den Videoinhalten ein interaktives Erlebnis zu machen. Dazu wird der Inhalt des Videos für den Betrachter „erlebbar“ gemacht und als Ausgangspunkt für weitere Interaktionen mit dem Nutzer verwendet. Hierfür bieten sich vielfältige Möglichkeiten.

Was macht Tagzbox aus meinen Videos? – Ein Beispiel

Ein Video auf einem Fashion-Blog stellt beispielsweise ein neues Kleid vor. Durch Tagzbox kann nun im richtigen Moment ein Link zu einem Online-Shop sichtbar werden, den der Nutzer zum Kauf des Kleids nutzen kann. Somit können Affiliate-Umsätze generiert werden. Eine andere Möglichkeit für den Seitenbetreiber: er lässt am Ende des Videos ein Fenster zum Eintragen der E-Mailadresse für den eigenen Newsletter erscheinen. Oder dem Nutzer wird angeboten, bei Fragen direkt per Chat Kontakt aufzunehmen. Diese Optionen lassen sich dabei individuell anpassen.

Damit bietet Tagzbox eine Komplettlösung für die effektive Verwendung von Videocontent auf der eigenen Website. Die oft aufwändige und teure Erstellung von Videocontent kann somit wesentlich dazu beitragen, die eigenen Besucherzahlen zu erhöhen. Die Integration soll dabei für Seitenbetreiber einfach und ohne zusätzliche Downloads möglich sein. Auch die Ladezeit der Website soll nicht negativ beeinflusst werden.

Das Team hinter Tagzbox

Tagzbox wurde von Amir Zucker, Richard Grey und Dor Bar-Schalom gegründet. Als CEO fungiert Amir. Er war zuvor vor allem in der Forschung und Entwicklung im Bereich IT-Dienstleistungen tätig. Vor der Gründung von Tagzbox war Amir bei LivePerson tätig, einem Unternehmen der Internetbranche, welches unter anderem eine Chat-Software für Seitenbetreiber entwickelt, mit denen diese direkten Kontakt zu ihren Lesern aufnehmen können. Er verfügt über einen Bachelor in Informatik und Mathematik.

Richard ist COO von Tagzbox. Auch er war zuvor bei LivePerson tätig. Seine Studienzeit der Ingenieurwissenschaften verbrachte er in Großbritannien. Dor ist für User Experience und Design zuständig. Erfahrungen sammelte er in der Werbeindustrie, später spezialisierte er sich auf modernes Webdesign.

Tagzbox: Geschäftsmodell mit Zukunft

Auch andere Anbieter haben, aufgrund der enormen Bedeutung von Videoinhalten, ähnliche Konzepte wie Tagzbox entwickelt, um Seitenbetreibern bei der Monetarisierung des Contents zu helfen. Die Bedeutung von Videoinhalten lässt sich sehr gut am Platzhirsch YouTube erkennen: hier liegt der Umsatz bereits im Milliardenbereich und es wird ein weiteres starkes Wachstum prognostiziert. Auch viele kleine Seitenbetreiber werden in Zukunft verstärkt auf Videocontent setzen, schon allein deshalb, weil dieser von Internetnutzern aufgrund von schnelleren Datenverbindungen immer besser akzeptiert werden wird und zur Produktion notwendige Hardware wie Videokameras ebenfalls weiter im Preis sinken werden.

Das Startup aus dem Großraum von Tel Aviv macht einen dynamischen Eindruck und hat damit große Chancen, schnell und effektiv Lücken im Markt zu finden und sich positionieren zu können.

Link zum Startup: tagzbox.com

Route Perfect – Tool zur Reiseplanung in Europa

Route Perfect: individuelle Reisen mit wenigen Klicks

Im Internet sind unzählige Portale und Seiten aktiv, die Reiseangebote vermitteln. Von diesem großen Markt möchte sich auch der Anbieter Route Perfect ein Stück abschneiden. Die Seite versucht dabei, dem Nutzer einen eindeutigen Mehrwert zu bieten: die Planung von individuellen Reisen durch Europa anhand weniger Einstellungen und Klicks.

Route Perfect: Zunächst Eingabe der grundlegenden Angaben

route perfectWas auf den ersten Blick sehr widersprüchlich ist, passt perfekt in die aktuelle Zeit, in der Reisende auf der Suche nach individuellen Erlebnissen sind. Der Nutzer muss zu Beginn die Angaben treffen, die auch auf anderen Reiseportalen abgefragt werden. Hierzu gehören das Reiseziel, die Reisedauer und weitere Standard-Angaben. Als Reiseziel lässt sich bei Route Perfect ein spezielles Land auswählen.

Zusätzlich sind einige weitere Optionen verfügbar, um die Reise des Nutzers auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse anzupassen. Hierzu gehört die gewünschte „Reise-Art“: eine romantische Reise zu Zweit, ein Familientrip oder ein Ausflug mit Freunden.

Zweiter Schritt: Individualisierung der Reise mit einfachen Mitteln

Im nächsten Schritt kann der Nutzer weitere Präferenzen für die Reiseplanung per Schieberegler festsetzen. Hier kann zum Beispiel ausgewählt werden, dass ein Schwerpunkt des Urlaubs auf Kultur oder Natur liegen soll, dass besonders viele Strände besucht werden sollen oder dass das Nachtleben eine wichtige Rolle spielt.

Als Ergebnis wird eine individuelle Reise berechnet. Eine romantische zehntägige Reise durch Deutschland führt dann von Berlin über Dresden nach Bamberg. Hier kann der Nutzer allerdings noch unzählige Einstellungen vornehmen, indem zum Beispiel ein besonderes Augenmerk auf „Natur“ gelegt werden soll. Dies führt dann zu einer Änderung der vorgeschlagenen Reiseroute.

Durch diesen Ansatz ist es dem Nutzer tatsächlich möglich, in wenigen Minuten eine nahezu perfekte Individualreise zu planen. Ein solcher Ansatz sticht selbst auf dem umkämpften Reise- und Hotelmarkt heraus und es verwundert, dass noch keiner der großen Anbieter versucht hat, einen solchen Ansatz umzusetzen. Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Kunden individuell geplante Reisen dem Pauschaltourismus vorziehen, bietet Route Perfect ein gefragtes Angebot.

Das Geschäftsmodell von Route Perfect

Wie in diesem Markt üblich, ist die Verwendung von Route Perfect für den Nutzer kostenlos. Sehr wahrscheinlich verdient das Unternehmen sein Geld durch die Vermittlung von Nutzern an beispielsweise Hotels und die damit einhergehenden Provisionen.

Um den Nutzern wirklich die Möglichkeit zu geben, eine Reise derart individuell gestalten zu können, muss Route Perfect über einen umfangreichen Datensatz verfügen. Diesen zu erstellen und zu aktualisieren wird sicherlich eine Hauptaufgabe des Startups in der Zukunft sein.

Die Konkurrenz von Route Perfect

Die Konkurrenz auf dem Reise-Buchungsmarkt im Internet ist eigentlich erdrückend und wird neben etablierten Größen durch immer neue Vergleichsportale und Metasuchmaschinen bestimmt. Route Perfect hat sich im Kampf um Nutzer aber eine erstaunliche Nische gesucht, die so von keinem anderen Anbieter bedient wird. Es werden genau die Personengruppen angesprochen, die mit dem pauschalen Angebot der bisherigen Portale nicht zufrieden waren.

Das Team hinter Route Perfect – Die große Unbekannte

Über das Team hinter Route Perfect und mögliche Erfahrung im Aufbau von Startups gibt es leider keine expliziten Angaben. Gerade Erfahrung im Online-Reisemarkt ist für den weiteren Aufbau des Unternehmens von großem Vorteil und sollte daher im Team vorhanden sein.

Route Perfect: ein interessantes Startup mit großen Zukunftschancen

Sollte es Route Perfect tatsächlich gelingen, ein einfaches Planungs- und Buchungsportal für Individualreisende zu erstellen, bieten sich große Wachstums- und Zukunftschancen. Ein mögliches Alleinstellungsmerkmal wird sich hier aus den Daten ergeben, welche Route Perfect zur Planung der Reisen nutzt. Aktuell macht das Startup bereits einen sehr positiven Eindruck. Wenn sich im Startup-Team hinter Route Perfect dann noch ein wenig Erfahrung im Online-Reisemarkt findet, hat das Unternehmen sehr gute Zukunftschancen.

Powercom – effiziente Verteilung von Gas, Wasser und Elektrizität

Smart Grids: Ein Modell der Zukunft

powercomEin intelligentes Netz zum Verteilen von Ressourcen ist für die Zukunft unabdingbar. Diese Smart Grids gibt es beispielsweise für Elektrizität. Hier ist es wichtig, den Austausch von Informationen zwischen den unterschiedlichen Komponenten des Netzes sicherzustellen. Hierzu gehören die Erzeuger und die Verbraucher der Elektrizität, aber auch andere Komponenten wie beispielsweise die Energiespeicher. Die optimale Steuerung des Netzes wird durch diesen Informationsfluss erst möglich. Endgültiges Ziel ist es, auf möglichst effektive und nachhaltige Art und Weise eine durchgehende Energieversorgung sicherstellen zu können.

Powercom als „All-in-One“-Lösung für Smart Grids

Auf diesem Zukunftsmarkt der intelligenten Netze tritt Powercom als Entwickler und Hersteller von Produkten auf. Die Bandbreite der angebotenen Produkte reicht dabei von Kommunikationsinfrastruktur über Messgeräte und Software bis hin zu Angeboten für ein „Smart Home“ für den Privatnutzer. Weitere Anwendung finden die Produkte zum Beispiel im Bereich der Prognose von zukünftiger Energieerzeugung und von zukünftigem Energieverbrauch oder bei dynamischer Preisgestaltung. Ein besonderes Augenmerk von Powercom liegt auf dem Bereich „Power-Line-Communications“, also der Kommunikation über Stromnetze.

Powercom ist weltweit aktiv, die Produkte des Unternehmens sind aktuell in 24 Ländern im Einsatz. Nach eigenen Angaben des Unternehmens sind vor allem die kurzen Amortisationszeiten für getätigte Investitionen bemerkenswert, welche in einigen Fällen nur wenige Monate betragen haben sollen. Powercom richtet sich damit an Netzbetreiber, zum Beispiel Energieversorger und Wassernetzbetreiber, und andere industrielle Kunden.

Die Konkurrenz von Powercom

Die nachhaltige Energieversorgung ist eine der großen Herausforderungen der nahen Zukunft. Deswegen ist der Markt der Smart Grids ein absoluter Zukunftsmarkt. Powercom ist hier bereits gut etabliert und konnte Kunden überall auf der Welt überzeugen. Damit hat das Unternehmen gute Aussichten, auch in Zukunft auf dem Markt bestehen zu können.

Das Team hinter Powercom

powercomPowercom ist weltweit aktiv, wobei die kreative Arbeit in Israel geleistet wird. Joint Ventures und Tochterunternehmen gibt es in Südafrika, Indien und Hong Kong.

Gegründet wurde Powercom von Yaniv Oren, der zugleich Executive Vice President und CTO ist. Er verantwortet unter anderem die Forschung von Powercom und die Strategie des Unternehmens im Bereich Technologie. Das Unternehmen Powercom entstand durch eine Ausgliederung von Intellimind, wo Yaniv zuvor als Manager im Bereich Produktentwicklung tätig war. Zuvor war er bereits in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Chromatics Networks tätig. Er besitzt einen Bachelor-Abschluss des Ariel College im Fach Elektrotechnik.

Als Mitgründer von Powercom tritt Yackov Dar auf, welcher aktuell auch Geschäftsführer ist. Yackov verfügt über 28 Jahre Erfahrung in der Elektroindustrie, wobei er nicht nur im Management angestellt, sondern auch als Gründer tätig war. Vor seiner Zeit bei Powercom war Yackov CEO bei Artec Lantec, einem israelischen Unternehmen der Halbleiterbranche, und bei ETM Inc., wo er als Senior Vice President für Produkte und Technologie zuständig war. Yackov besitzt einen MBA und einen Bachelor in Elektrotechnik von der Bridgeport University aus den USA.

Die Zukunft von Powercom

Smart Grids sind ein absoluter Zukunftsmarkt. Powercom ist es bereits gelungen, Kunden aus unterschiedlichen Ländern zu gewinnen. Außerdem ist Powercom sehr breit im Markt vertreten, da es unterschiedlichste Produkte für den Smart-Grid-Markt bereitstellt. Die bestehende Expertise des Gründer- und Managementteams spricht ebenfalls dafür, dass sich Powercom auch in Zukunft behaupten kann und weitere Innovationen entwickeln wird.

Trainica – Verkaufstraining als E-Learning

Wie kann ein Unternehmen die Verkaufsfertigkeiten der Vertriebsabteilung effektiv trainieren?

trainica sales repDer Verkauf des eigenen Produktes oder der eigenen Dienstleistung gehört bei fast allen Unternehmen zu den wichtigsten Aufgaben. Für diese Aufgabe sind sehr gute Kommunikationsfähigkeiten unersetzlich, die nicht nur theoretisch vorhanden, sondern auch praktisch angewandt werden müssen. Um diese einfach und kosteneffizient trainieren zu können, hat Trainica eine E-Learning-Plattform entwickelt.

Trainica: E-Learning für Vertriebsmitarbeiter

Das grundsätzlich Ziel von Trainica ist es, Kommunikationstechniken und –strategien auf einer kontinuierlichen Basis (daher, mehrmals pro Woche) zu trainieren, um diese Fähigkeiten zu erhalten und ausbauen zu können. Das Startup selbst spricht auch von „soft sales skills“.

Hierfür werden über einhundert unterschiedliche Übungseinheiten angeboten. Diese trainieren spezifische Fähigkeiten, die auf die Stärken und Schwächen des jeweiligen Mitarbeiters abgestimmt sind. Hierzu gehören unter anderem:

  • Effektive Kommunikation
  • Umgang mit verärgerten Kunden
  • Kreieren von Interesse
  • Upselling von Kunden

Jede einzelne Übungseinheit ist dabei so angelegt, dass sie in wenigen Minuten erledigt werden und damit einfach in den Arbeitsalltag integriert werden kann. Die E-Learning-Plattform ist dabei automatisiert, es ist also keine individuelle Betreuung von Nutzern nötig. Damit verfügt Trainica über ein perfekt skalierbares Geschäftsmodell.

trainicaEin effektives Training kann dann zum Beispiel aus zwei Übungseinheiten pro Woche bestehen. Trainica richtet sich damit zum Beispiel an die Mitarbeiter in Call Centern aber auch an alle anderen, welche ihre Kommunikationsfähigkeiten im Kundenkontakt beweisen müssen.

Trainica bietet außerdem eine Auswertung der gesammelten Daten aus den Übungseinheiten. Somit lassen sich die Stärken und Schwächen einzelner Mitarbeiter feststellen. Damit kann das jeweilige Training für jeden einzelnen Mitarbeiter individualisiert werden.

Das Geschäftsmodell von Trainica

Trainica verkauft E-Learning-Einheiten an Unternehmen. Das Produkt ist damit sehr gut skalierbar und verfügt über eine hohe Nachfrage. Weiterhin ist positiv anzumerken, dass die Zahlungsbereitschaft für ein solches Produkt relativ hoch ist, da die Hauptkonkurrenten von Trainica andere Weiterbildungsmaßnahmen auf dem B2B-Markt sind, welche oft sehr kostenintensiv sind.

Die Konkurrenz von Trainica

Es gibt im Bereich des E-Learning noch weitere Angebote, die sich speziell auf Vertriebskenntnisse in Unternehmen spezialisiert haben. Die Qualität der einzelnen Angebote ist allerdings sehr unterschiedlich. Für einen zukünftigen Erfolg wird es daher auch bedeutend sein, sich auf dem Markt etablieren zu können. Dies ist Trainica bereits gelungen. Nach eigenen Angaben wird das Konzept von vielen Kunden sehr gut aufgenommen. Trainica konnte so bereits namhafte Unternehmen als Kunden gewinnen, zum Beispiel Banken, Versicherungen und Telekommunikationskonzerne.

Das Team hinter Trainica

Hinter Trainica steht ein äußerst erfahrenes Team, welches sowohl über allgemeine Startup-Fähigkeiten, als auch über tiefgehende inhaltliche Erfahrungen im Bereich Vertrieb und Kommunikation verfügt.

CEO von Trainica ist Ronny Golan. Ronny verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Gründen von Tech-Startups, unter anderem gründete und managte er HIRO-Media, ein Unternehmen aus dem Bereich Online-Video-Werbung. Ein weiteres seiner Unternehmen ist Valis, welches es bis an die Börse geschafft hat. Er besitzt einen MBA der renommierten Business School INSEAD aus Frankreich und einen Bachelor in Computerwissenschaften von der Tel Aviv University.

Ein weiteres Mitglied des Managements von Trainica ist Israel Malichi. Israel verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich Kommunikationsfähigkeiten und Vertriebstraining. In diesen Bereichen arbeitete er zum Beispiel für Orange Israel, ein Telekommunikationsunternehmen, und die Kidum Group, ein Unternehmen aus dem Bereich Bildung. Als unabhängiger Trainer gab er viele Workshops und hielt Vorträge zum Thema für viele Unternehmen in Israel. Die Konzepte von Trainica beruhen auf seinen Erfahrungen.

COO von Trainica ist Amir Lev. Amir gründete Commtouch, ein Software-Unternehmen, und verfügt über vielfältige Erfahrungen im Bereich Management. Er besitzt einen Master-Abschluss in Philosophie von der Tel Aviv University und einen Abschluss in Computerwissenschaften und Volkswirtschaftslehre von der Hebrew University.

Die Zukunft von Trainica

Trainica bietet seinen Kunden ein Produkt mit Mehrwert an und konnte sich bereits auf dem Markt behaupten. Das Team hinter Trainica verfügt über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Unternehmsaufbau und Management. Außerdem ist viel Expertise im Bereich Kommunikationsfähigkeiten vorhanden. Da sich das Angebot von Trainica gut skalieren lässt, ist es für die Zukunft auch für Investoren sehr interessant.

The Table – App Startup für die weltweite Restaurantsuche

Wie findet man einfach und schnell ein gutes Restaurant?

In einer fremden Stadt ein gutes Restaurant zu finden, ist ein Problem, welches viele Reisende und Touristen kennen. Aber auch lokale Restaurantbesucher sind ab und zu auf der Suche nach neuen kulinarischen Erlebnissen in ihrer Heimatstadt. Mit dem Aufkommen des Internets entstanden eine Vielzahl von Bewertungsplattformen, um das Finden von Gaststätten zu erleichtern, welche zu den Ansprüchen möglicher Kunden passen. Diese Bewertungen werden aber meist von Personen abgegeben, welche keine Restaurantkritiker sind. Daher sind sie für eine gehobene Kundschaft ungeeignet, welche Wert auf eine professionelle Restaurantkritik legt. Weiterhin besteht die Gefahr der Manipulation, indem zum Beispiel gefälschte Bewertungen abgegeben werden.

The Table: Einfach und schnell das beste Restaurant finden

table appGenau hier setzt The Table an: das Startup möchte es potentiellen Kunden der gehobenen Gastronomie und von Sterne-Restaurants erleichtern, eine neues Restaurant zu finden. Hierfür werden die Kritiken von professionellen Restaurantkritikern auf eine einheitliche Art und Weise ausgewertet. Der Nutzer kann seine Suchergebnisse dabei nach Preislevel und Art der Küche sortieren.

Um unterschiedlichen Kundenwünschen gerecht zu werden, werden dabei die folgenden sechs Parameter erhoben:

  • Qualität der Speisen
  • Service und Ambiente
  • Level der Kreativität
  • Alkohol und Getränke
  • Produktqualität
  • Verhältnis von Preis und Leistung

Aus diesen einzelnen Werten wird dann eine Gesamtpunktzahl zwischen 1 und 100 ermittelt.

Die einzelnen Parameter werden mit Hilfe unterschiedlicher Kritiken von professionellen Restauranttestern erstellt. Dies geschieht durch einen speziellen Algorithmus, welcher zum Abschluss einen einzelnen Gesamtscore für jedes Restaurant berechnet. In diese finale Punktzahl gehen auch noch weitere Punkte ein, wie zum Beispiel die Anzahl der Restaurantkritiken, die Vertrauenswürdigkeit der einzelnen Kritik und die Bewertungen von Michelin und Gault Millau.

Die Ergebnisse der Bewertung werden dem Nutzer einfach aufbereitet präsentiert, damit er schnell mehrere Restaurants vergleichen kann, um das für ihn passende Etablissement zu finden. The Table bietet dabei Restaurantbewertungen aus Metropolen auf der ganzen Welt an, zum Beispiel in New York, London, Tel Aviv oder Rio de Janeiro.

Das Geschäftsmodell von The Table

The Table aggregiert Informationen, ähnlich wie Route Perfect für den Reisemarkt [Link]. Es werden Informationen, die aus unterschiedlichen Quellen stammen, gesammelt, ausgewertet und für die Kunden anschaulich aufbereitet.

Im Moment läuft bei The Table gerade die Betaphase. Das Startup möchte weitere Features einbauen und testen. Aktuell scheint das Startup noch kein Geld zu verdienen. Welche Monetarisierungsstrategie in Zukunft verfolgt wird, wird interessant zu beobachten sein.

Die Konkurrenz von The Table

The Table hat sich sehr gut im Markt positioniert und bietet eine perfekte Problemlösung für eine spezifische Kundengruppe. Eine direkte Konkurrenz, welche diesen Kunden einen ähnlichen Nutzen bieten könnte, ist aktuell nicht zu sehen.

Das Team von The Table

Hinter dem Startup The Table steht das Team um CEO Niv Farchi. Gleichzeitig ist Niv seit April 2010 CEO bei RSVP, einem Unternehmen aus dem Bereich Web-Development aus Tel Aviv, welches auch über ein Büro in Berlin verfügt. RSVP verfügt neben The Table noch über viele weitere Projekte, wie man auf der Homepage von RSVP sehen kann (Link: http://www.rsvpteam.co.il/en/#projects). Niv arbeitete zuvor bereits für Microsoft Israel und studierte an der Tel Aviv University.

Die Zukunft von The Table

Der Markt für Sterne-Restaurants umfasst nur einen Bruchteil des gesamten Gastronomiemarktes. Für die meisten Nutzer von Bewertungsplattformen und Apps, die auf der Suche nach einem Restaurant sind, sind die Bewertungen anderer Gäste vollkommen ausreichend, um das für sie richtige Restaurant zu finden. Im Bereich der gehobenen Gastronomie stellt die Kundschaft aber natürlich höhere Ansprüche. Verbunden mit dem Trend zur Digitalisierung und dem zunehmenden Wunsch, nötige Informationen schnell und leicht aufbereitet zu erhalten, bietet The Table eine Dienstleistung, die sich stark nach aktuellen Kundenwünschen richtet. Das Startup verfügt damit über sehr gute Zukunftschancen.

PerseusBioMed: Revolution der Bluthochdruck-Behandlung

Bei PerseusBioMed handelt es sich um ein Startup aus der Medizinbranche, welches sein Hauptaugenmerk auf die Entwicklung einer revolutionären Behandlung von Bluthochdruck gelegt hat. Das Unternehmen wurde bereits 2008 gegründet und hat seinen Sitz in einem Vorort von Tel Aviv.

Das Ziel: Bluthochdruck einfach und schnell behandeln

blood pressurePerseusBioMed hat nach eigenen Angaben ein einzigartiges Verfahren entwickelt, um Bluthochdruck zu behandeln. Aktuell gebe es kein Verfahren auf dem Markt, welches vergleichbar sei, da die Behandlung des Patienten dabei nur ein einziges Mal notwendig sein wird. Hierbei kommt ein spezielles, von PerseusBiomed entwickeltes, Gerät zum Einsatz, mit dem auch die Behandlung von anderen chronischen Krankheiten erfolgen kann.

Das Verfahren wurde von PerseusBiomed zum Patent angemeldet, dieses ist allerdings noch nicht erteilt worden.

Eine neue Behandlungsmethode für chronische Krankheiten

Bluthochdruck ist eine weitverbreitete Krankheit. Die Behandlung von Bluthochdruck soll mithilfe des Gerätes von PerseusBiomed revolutioniert werden. Der Patient muss dabei nur ein einziges Mal für eine dreißigminütige Behandlung bei seinem Arzt erscheinen. Typischerweise erfolgt die Behandlung durch einen Kardiologen im Rahmen einer sogenannten Fluoroskopie. Ist die Behandlung erfolgt, sind keine weiteren Maßnahmen oder Arztbesuche notwendig.

Auch andere chronische Krankheiten sollen laut PerseusBioMed mit dem entwickelten Verfahren behandelt werden können. Der Fokus liegt aber zunächst auf Patienten mit Bluthochdruck. PerseusBioMed hat bereits mehrere vorklinische Studien durchgeführt und ist aktuell dabei, das eigene Verfahren in klinischen Studien zu testen, um die Sicherheit und Effektivität des eigenen Produktes zu gewährleisten.

Die Konkurrenz von PerseusBioMed

israel ministry of healthFür die Behandlung von Bluthochdruck gibt es aktuell unterschiedliche Verfahren. Wenn PerseusBioMed allerdings tatsächlich eine revolutionäre Behandlungsmethode entwickelt hat, welche dann auch erfolgreich zur Behandlung von anderen chronischen Krankheiten verwendet werden kann, könnte das großes Potential für die weitere Entwicklung des Startups bedeuten. Entscheidend wird hierbei sein, ob die Methode tatsächlich wirksam ist und eine Vereinfachung beziehungsweise Verbesserung der Situation für den Patienten darstellt (zum Beispiel, weil der Wirkungsgrad der Methode im Vergleich zu aktuellen Behandlungsmethoden höher wäre). Auch die Patentanmeldung ist maßgeblich für den Durchbruch.

Das Team von PerseusBioMed

perseus biomedPerseusBioMed wurde im Jahr 2008 von Boaz Behar gegründet. Behar hat langjährige Berufserfahrung im Bereich Hightech vorzuweisen, unter anderem bei drei Startups mit dem Fokus auf Forschung und Entwicklung. Vor seiner Zeit bei PerseusBioMed hat er mit BioSense bereits in einem Startup gearbeitet, welches medizinische Geräte entwickelte. BioSense wurde im Jahr 1998 von Johnson & Johnson für 450 Millionen Dollar aufgekauft.

Yoni Hertzberg ist als CTO für PerseusBioMed tätig. Hertzberg verfügt ebenfalls über einen großen Erfahrungsschatz in der Entwicklung medizinischer Geräte. Komplettiert wird das Kernteam von Chen Botvin Moshe. Sie sieht ihre Stärken vor allem in der Regulierung des Marktes für medizinische Geräte und pharmazeutische Produkte. Unter anderem sammelte Moshe Erfahrungen bei klinischen Zulassungsstudien für medizinische Geräte und Medikamente.

Das Team von PerseusBioMed ist allerdings noch weitaus größer. So verfügt das Startup zum Beispiel über eine Vielzahl von akademischen medizinischen Beratern. Diese Professoren stammen meist aus den USA oder Israel.

Wo steht PerseusBioMed aktuell?

perseus biomed anatomyDas Produkt von PerseusBioMed ist aktuell noch nicht auf dem Markt. Da das Unternehmen bereits 2008 gegründet wurde, lässt das auf eine sehr lange Entwicklungszeit schließen. Zum einen, da die Marktreife noch nicht erreicht ist, zum anderen, weil die Regulierungen im Bereich medizinischer Geräte sehr streng sind. Auch die gewünschten Patente wurden noch nicht erteilt. Allerdings konnte PerseusBioMed bereits zwei Finanzierungsrunden erfolgreich abschließen und befindet sich aktuell in klinischen Studien, um das entwickelte Verfahren zu erproben.

PerseusBioMed auf dem Weg zum Erfolg?

Der Markt für klinische Produkte ist streng reglementiert, erfordert ein hohes Startkapital und ein längeres Zeitfenster, um erfolgreich sein zu können. PerseusBioMed hat bisher einen langen Atem bewiesen und überzeugte bereits erste Investoren. Sollten die aktuellen klinischen Studien für das Startup erfolgreich verlaufen und auch die gewünschten Patente erteilt werden, ist die Marktreife nicht mehr weit. Wenn dann die Behandlung von Bluthochdruck tatsächlich revolutioniert werden kann, steht PerseusBioMed eine große Zukunft bevor.

Persönliches Online-Banking mit Personetics

personetics logoPersonetics ist eine Smartphone-App aus dem wachsenden Bereich der Banking Apps. Personetics vermarktet sein Produkt hierbei an Geldhäuser und Banken, damit deren Kunden die App im Alltag nutzen. Personetics wurde 2010 gegründet und verfügt heute über Büros in New York, London und Tel Aviv.

Personetics – Konto-Statistiken und Finanzprodukte einfach aufbereitet

Die Personetics-App möchte von seinen Nutzern als eine „persönliche Bankfiliale“ wahrgenommen werden, welche sinnvolle Statistiken und Produkte anbietet, ohne das die Bankkunden hierfür eine eigene Recherche im Internet durchführen oder für ein Beratungsgespräch zur nächsten Bankfiliale kommen müssten.

Die Macher von Personetics adressieren also das Problem, das viele Bankkunden nur einen unzureichenden Überblick über ihre eigenen Finanzen haben und nicht wissen, mit welchen Finanzprodukten sie ihre finanziellen Tätigkeiten optimieren könnten. Personetics möchte die Beziehung zwischen der Bank und einem Kunden „personalisieren“ und so individuelle Lösungen für jeden einzelnen Bankkunden erarbeiten.

Personetics als „persönliche Bankfiliale“

Die Angebote von Bankhäusern sind heutzutage sehr umfangreich, da einzelne Kunden sehr unterschiedliche Bedürfnisse in Sachen Finanzprodukte haben. Die Bank hat hierbei das Problem, dass sie nicht jeden Kunden zu jeder Zeit optimal und individuell beraten kann. Der Kunde hat oft kein Interesse oder auch gar nicht die Möglichkeiten, sich umfassend über die eigenen Kontobewegungen und andere Finanzprodukte zu informieren.

Hier setzt Personetics an. Die App funktioniert dabei nach den folgenden grundlegenden Schritten:

  1. Übersicht über die wichtigsten Status-Updates bezüglich der eigenen Finanzprodukte
  2. Hilfestellung für anstehende Transaktionen
  3. Optimierung und Weiterentwicklung von Personetics
  1. Übersicht über die wichtigsten Status-Updates

Nach dem Öffnen der App bietet Personetics seinen Nutzern eine Übersicht über die wichtigsten Meldungen an. Ein Beispiel hierfür wäre eine anstehende wichtige Überweisung, die vom Nutzer durchgeführt werden muss oder auch die Nachricht, dass eine neue Kreditkarte besser zu den Nutzungsgewohnheiten des Kontoinhabers passt als die bisher verwendete.

  1. Hilfestellung für anstehenden Transaktionen

Wenn ein Nutzer Interesse für eine bestimmte Meldung signalisiert, wird Personetics ihm im nächsten Schritt Hilfe bei der Durchführung der notwendigen Transaktion geben. So kann hier zum Beispiel eine Überweisung angestoßen oder die neue Kreditkarte bestellt werden.

  1. Optimierung und Weiterentwicklung von Personetics

Personetics lernt aus den Handlungen von Nutzern und kann so stetig die eigenen Angebote optimieren. Ziel ist es, das Nutzer-Erlebnis zu perfektionieren. Die Daten, welche hierfür verwendet werden, stammen aus den historischen Daten des Nutzers und aus den aggregierten Daten von anderen Nutzern.

Die Kunden und die Nutzer von Personetics

personeticsDie Kunden von Personetics sind Banken, welche die App für Ihre Kunden nutzen möchten. Die Nutzer sind letztendlich die Bankkunden. Sie besitzen beispielsweise ein Girokonto bei der Bank, die Personetics anbietet und können so das individuelle Angebot nutzen auf ihrem Smartphone zu verwalten. Somit erhält der Bankkunde Statistiken zu seinem Konto übersichtlich und einfach aufbereitet auf sein Handy.

Weiterhin bekommt er Angebote zu Finanzprodukten, welche zu seinen bisherigen Finanztransaktionen passen. Ein Beispiel kann eine Kreditkarte sein, welche es dem Kunden ermöglicht, im Ausland kostenlose Abhebungen an Geldautomaten durchzuführen. Wenn der Kunde dafür bisher immer eine Karte genutzt hat, welche bei jeder Abhebung eine Gebühr verlangt, wird Personetics ihm die neue Kreditkarte vorschlagen, damit er Gebühren sparen kann.

Die Konkurrenz im Bereich der Banking-Apps

Die Konkurrenz auf dem Markt der Banking-Apps besteht zum Großteil aus Apps von Bankhäusern oder aus Apps von anderen Anbietern. Diese verfügen allerdings oft über einen deutlich geringeren Leistungsumfang als Personetics und beschränken sich auf wenige Optionen, wie zum Beispiel den Kontostand abrufen und Überweisungen durchführen. Personetics könnte hier durch den eigenen großen Leistungsumfang eine Pionierrolle einnehmen.

Das Team und die Kapitalgeber hinter Personetics

Personetics beschäftigt derzeit knapp 40 Mitarbeiter in seinen Büros in New York, London und Tel Aviv. Das Unternehmen verfügt dabei bereits über mehrere Kapitalgeber, unter anderem Sequoia Capital und Carmel Ventures.

Personetics als Pionier im Bereich des “Personalized Guidance”?

personetics bankingPersonetics wurde bereits als eine „Top 10 FinTech Company to Watch“ und als „Cool Vendor“ bezeichnet (Quelle: http://personetics.com/us/company/) und konnte bereits einige Bankhäuser als Kunden gewinnen.

Um im Markt erfolgreich zu sein, muss Personetics das Vertrauen der Zielkunden, der Banken, gewinnen. Diese müssen vom Nutzen der Anwendung überzeugt sein. Hierbei ist der wichtigste Schritt bereits getan, da die ersten Kunden überzeugt wurden.

Weiterhin muss die Sicherheit der sensiblen Nutzerdaten unbedingt gewährleistet sein. Das Unternehmen definiert sich außerdem selbst als “Pionier” und bezeichnet sein Produkt als “Personalized Guidance”, also als “persönliche Anleitung” in Finanzfragen. Wenn der interne Algorithmus dabei tatsächlich einen Mehrwert für den Nutzer generieren und dieser so seine Bankgeschäfte spürbar vereinfachen und verbessern kann, hat Personetics eine gute Chance, im Markt zu bestehen.

Keepy.me: Das digitale Erinnerungsalbum

Keepy.me ist eine App für Familien, um besondere Momente des alltäglichen Lebens digital festzuhalten und zu teilen. Das Unternehmen mit Sitz im US-Bundesstaat New York wurde 2013 gegründet und besteht aktuell aus drei Mitarbeitern. Die Homepage des Unternehmens findet man passenderweise unter www.keepy.me.

Ein Problem der Digitalisierung: Fotos im Überfluss

keepyKeepy.me beschäftigt sich mit einem Grundproblem der heutigen Digitalisierung: dem Überfluss an digitalen Erinnerungsstücken (wie zum Beispiel Fotos und Videos). Während es früher üblich war, Fotoalben der Kinder anzulegen und diese bei Gelegenheit hervorzuholen und zu durchstöbern, sind heutzutage Tausende Fotos auf unterschiedlichen Geräten und Festplatten gespeichert.

Die Macher von Keepy.me wollen genau hier ansetzen und ein digitales Erinnerungsalbum für die Familie schaffen. Die Erinnerungsstücke, zum Beispiel Fotos oder Zeichnungen der Kinder, können sicher gespeichert und sortiert werden und mit Familienangehörigen und Freunden überall auf der Welt geteilt werden. Außerdem können diese sogenannten „Keepies“ mit individuellen Texten, Videos und Sprachnotizen verknüpft werden. Bei regelmäßiger Nutzung von Keepy.me entsteht so ein chronologisches und interaktives Fotoalbum des Familienlebens.

Wo steht Keepy.me heute?

Keepy.me ist bereits aktiv im Markt und verfügt über eine breite Kundenbasis. Der Internetauftritt des Unternehmens verfügt über eine eigene „keepy community“ mit vielen aktiven Nutzern. Diese berichten über die vielen gemalten Bilder ihrer Kinder und dass sie sie unmöglich alle behalten können. Durch die Digitalisierung dieser Bilder können sie auch in Zukunft bewundert und auch entfernt lebenden Großeltern gezeigt werden. Keepy.me löst damit also ein ganz alltägliches Problem.

Das Geschäftsmodell von Keepy.me

Das Geschäftsmodell von Keepy.me basiert auf dem Freemium-Prinzip. Die Nutzung von Keepy.me ist damit in der grundlegenden Form kostenlos. Hierbei können allerdings lediglich 31 sogenannte „Keepies“ (zum Beispiel Fotos) pro Monat gespeichert werden. Alle anderen Funktionen, wie Sprachnachrichten und Notizen, sind hingegen bereits in dieser kostenlosen Variante unbegrenzt verfügbar. Mit einem Premium-Zugang für 1,99 US-Dollar im Monat steigt die Zahl der Keepies auf 101 – mit der Unlimited Version für 2,99 US-Dollar gibt es keine Grenzen mehr.

Nicht konkurrenzlos, aber anders

Der Markt für Apps, die als „digitales Fotoalbum“ fungieren, bietet dem Nutzer noch einige andere Möglichkeiten. Als Alleinstellungsmerkmal von Keepy.me kann allerdings die Ausrichtung auf das Thema „Familienfotoalbum“ gesehen werden, welches von Eltern beim Aufwachsen ihrer Kinder angelegt wird. Problematisch könnte die Zahlungsbereitschaft der Kunden sein, denn: Ersatzprodukte, zum Beispiel digitale Fotoalben, die der Nutzer selbst offline und ohne viel Aufwand erstellt und verwaltet sind oft komplett kostenlos erhältlich. Dies erklärt wohl auch die niedrigen Preise von Keepy.me. Der Erfolg des Unternehmens ist daher stark mit den interaktiven Elementen und der „Teilbarkeit“ der eigenen Alben abhängig, denn das bringen kostenlose Angebote nicht mit.

Das Team hinter Keepy.me

Offir GutelzonDas Team hinter Keepy.me besteht aktuell aus Offir Gutelzon, Yael Sahar und Abby Pecoriello. Offir Gutelzon ist aktueller CEO von Keepy.me und verfügt bereits über einige Startup-Erfahrung. Seine letzte Station vor Keepy.me war PicScout, ein Unternehmen, welches ebenfalls auf dem Markt der digitalen Bilder unterwegs ist und 2011 von Getty Images übernommen wurde.

Yael Sahar ist bei Keepy.me zuständig für Nutzerinteraktion und das Design und verfügt in diesen Bereichen über mehr als fünfzehn Jahre Erfahrung. Zuvor arbeitete sie bei I-play und mit vielen weiteren Unternehmen als User Experience & Creative Director. Abby Pecoriello verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Bereich Produktentwicklung, Marketing, Brand-Management und redaktioneller Tätigkeiten.

Keepy.me auf Wachstumskurs

Keepy.me hat laut crunchbase.com (http://www.crunchbase.com/organization/keepy) in einer Finanzierungsrunde im Jahr 2013 bereits 1,1 Millionen Dollar an Investitionen einsammeln können. Das Unternehmen scheint damit bereit zu sein, auf Wachstumskurs zu gehen. In dieser Phase wird sich zeigen, ob es Keepy.me möglich ist, ein nachhaltiges Geschäftsmodell im umkämpften Markt zu etablieren und mit Hilfe von einzigartigem Branding eine loyale Kundenbasis aufzubauen.