Category Archives: Apps Startups Israel

Sync.ME

Einen Anrufer erkennen, obwohl die Nummer nicht auf dem Handy gespeichert ist? Genau das kann die App von Sync.ME. Und noch einige Dinge mehr.

sync-me-featuresNutzer von Smartphones haben heute eine Vielzahl von Möglichkeiten, um miteinander in Kontakt zu treten. Neben den vielen sozialen Netzwerken gibt es auch noch die altbekannte Variante, einfach jemanden anzurufen. Das Problem: die Informationen, die man zu einem bestimmten Kontakt hat, sind über verschiedene Plattformen verteilt. Vielleicht hat man die Handynummer eines neuen Kontaktes auf dem Smartphone gespeichert. Aber wie kommt man jetzt am besten auf das Facebook-Profil der entsprechenden Person?

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mijob

mijob logoMit dem Startup mijob wollen die Gründer eine Vermittlungsbörse für Aushilfs- und Gelegenheitsjobs in Jerusalem etablieren und sich dann an weitere Märkte wagen. Das simple Geschäftsmodell könnte ein Garant für den Erfolg sein.

Mit mijob soll es ganz einfach werden, Aushilfs- und Gelegenheitsjobs zu vermitteln. Dabei richtet sich das Startup direkt an die Zielgruppe von Teenagern und jungen Erwachsenen, die auf der Suche nach einem kleinen Job sind. Continue reading

The Table – App Startup für die weltweite Restaurantsuche

Wie findet man einfach und schnell ein gutes Restaurant?

In einer fremden Stadt ein gutes Restaurant zu finden, ist ein Problem, welches viele Reisende und Touristen kennen. Aber auch lokale Restaurantbesucher sind ab und zu auf der Suche nach neuen kulinarischen Erlebnissen in ihrer Heimatstadt. Mit dem Aufkommen des Internets entstanden eine Vielzahl von Bewertungsplattformen, um das Finden von Gaststätten zu erleichtern, welche zu den Ansprüchen möglicher Kunden passen. Diese Bewertungen werden aber meist von Personen abgegeben, welche keine Restaurantkritiker sind. Daher sind sie für eine gehobene Kundschaft ungeeignet, welche Wert auf eine professionelle Restaurantkritik legt. Weiterhin besteht die Gefahr der Manipulation, indem zum Beispiel gefälschte Bewertungen abgegeben werden.

The Table: Einfach und schnell das beste Restaurant finden

table appGenau hier setzt The Table an: das Startup möchte es potentiellen Kunden der gehobenen Gastronomie und von Sterne-Restaurants erleichtern, eine neues Restaurant zu finden. Hierfür werden die Kritiken von professionellen Restaurantkritikern auf eine einheitliche Art und Weise ausgewertet. Der Nutzer kann seine Suchergebnisse dabei nach Preislevel und Art der Küche sortieren.

Um unterschiedlichen Kundenwünschen gerecht zu werden, werden dabei die folgenden sechs Parameter erhoben:

  • Qualität der Speisen
  • Service und Ambiente
  • Level der Kreativität
  • Alkohol und Getränke
  • Produktqualität
  • Verhältnis von Preis und Leistung

Aus diesen einzelnen Werten wird dann eine Gesamtpunktzahl zwischen 1 und 100 ermittelt.

Die einzelnen Parameter werden mit Hilfe unterschiedlicher Kritiken von professionellen Restauranttestern erstellt. Dies geschieht durch einen speziellen Algorithmus, welcher zum Abschluss einen einzelnen Gesamtscore für jedes Restaurant berechnet. In diese finale Punktzahl gehen auch noch weitere Punkte ein, wie zum Beispiel die Anzahl der Restaurantkritiken, die Vertrauenswürdigkeit der einzelnen Kritik und die Bewertungen von Michelin und Gault Millau.

Die Ergebnisse der Bewertung werden dem Nutzer einfach aufbereitet präsentiert, damit er schnell mehrere Restaurants vergleichen kann, um das für ihn passende Etablissement zu finden. The Table bietet dabei Restaurantbewertungen aus Metropolen auf der ganzen Welt an, zum Beispiel in New York, London, Tel Aviv oder Rio de Janeiro.

Das Geschäftsmodell von The Table

The Table aggregiert Informationen, ähnlich wie Route Perfect für den Reisemarkt [Link]. Es werden Informationen, die aus unterschiedlichen Quellen stammen, gesammelt, ausgewertet und für die Kunden anschaulich aufbereitet.

Im Moment läuft bei The Table gerade die Betaphase. Das Startup möchte weitere Features einbauen und testen. Aktuell scheint das Startup noch kein Geld zu verdienen. Welche Monetarisierungsstrategie in Zukunft verfolgt wird, wird interessant zu beobachten sein.

Die Konkurrenz von The Table

The Table hat sich sehr gut im Markt positioniert und bietet eine perfekte Problemlösung für eine spezifische Kundengruppe. Eine direkte Konkurrenz, welche diesen Kunden einen ähnlichen Nutzen bieten könnte, ist aktuell nicht zu sehen.

Das Team von The Table

Hinter dem Startup The Table steht das Team um CEO Niv Farchi. Gleichzeitig ist Niv seit April 2010 CEO bei RSVP, einem Unternehmen aus dem Bereich Web-Development aus Tel Aviv, welches auch über ein Büro in Berlin verfügt. RSVP verfügt neben The Table noch über viele weitere Projekte, wie man auf der Homepage von RSVP sehen kann (Link: http://www.rsvpteam.co.il/en/#projects). Niv arbeitete zuvor bereits für Microsoft Israel und studierte an der Tel Aviv University.

Die Zukunft von The Table

Der Markt für Sterne-Restaurants umfasst nur einen Bruchteil des gesamten Gastronomiemarktes. Für die meisten Nutzer von Bewertungsplattformen und Apps, die auf der Suche nach einem Restaurant sind, sind die Bewertungen anderer Gäste vollkommen ausreichend, um das für sie richtige Restaurant zu finden. Im Bereich der gehobenen Gastronomie stellt die Kundschaft aber natürlich höhere Ansprüche. Verbunden mit dem Trend zur Digitalisierung und dem zunehmenden Wunsch, nötige Informationen schnell und leicht aufbereitet zu erhalten, bietet The Table eine Dienstleistung, die sich stark nach aktuellen Kundenwünschen richtet. Das Startup verfügt damit über sehr gute Zukunftschancen.

Keepy.me: Das digitale Erinnerungsalbum

Keepy.me ist eine App für Familien, um besondere Momente des alltäglichen Lebens digital festzuhalten und zu teilen. Das Unternehmen mit Sitz im US-Bundesstaat New York wurde 2013 gegründet und besteht aktuell aus drei Mitarbeitern. Die Homepage des Unternehmens findet man passenderweise unter www.keepy.me.

Ein Problem der Digitalisierung: Fotos im Überfluss

keepyKeepy.me beschäftigt sich mit einem Grundproblem der heutigen Digitalisierung: dem Überfluss an digitalen Erinnerungsstücken (wie zum Beispiel Fotos und Videos). Während es früher üblich war, Fotoalben der Kinder anzulegen und diese bei Gelegenheit hervorzuholen und zu durchstöbern, sind heutzutage Tausende Fotos auf unterschiedlichen Geräten und Festplatten gespeichert.

Die Macher von Keepy.me wollen genau hier ansetzen und ein digitales Erinnerungsalbum für die Familie schaffen. Die Erinnerungsstücke, zum Beispiel Fotos oder Zeichnungen der Kinder, können sicher gespeichert und sortiert werden und mit Familienangehörigen und Freunden überall auf der Welt geteilt werden. Außerdem können diese sogenannten „Keepies“ mit individuellen Texten, Videos und Sprachnotizen verknüpft werden. Bei regelmäßiger Nutzung von Keepy.me entsteht so ein chronologisches und interaktives Fotoalbum des Familienlebens.

Wo steht Keepy.me heute?

Keepy.me ist bereits aktiv im Markt und verfügt über eine breite Kundenbasis. Der Internetauftritt des Unternehmens verfügt über eine eigene „keepy community“ mit vielen aktiven Nutzern. Diese berichten über die vielen gemalten Bilder ihrer Kinder und dass sie sie unmöglich alle behalten können. Durch die Digitalisierung dieser Bilder können sie auch in Zukunft bewundert und auch entfernt lebenden Großeltern gezeigt werden. Keepy.me löst damit also ein ganz alltägliches Problem.

Das Geschäftsmodell von Keepy.me

Das Geschäftsmodell von Keepy.me basiert auf dem Freemium-Prinzip. Die Nutzung von Keepy.me ist damit in der grundlegenden Form kostenlos. Hierbei können allerdings lediglich 31 sogenannte „Keepies“ (zum Beispiel Fotos) pro Monat gespeichert werden. Alle anderen Funktionen, wie Sprachnachrichten und Notizen, sind hingegen bereits in dieser kostenlosen Variante unbegrenzt verfügbar. Mit einem Premium-Zugang für 1,99 US-Dollar im Monat steigt die Zahl der Keepies auf 101 – mit der Unlimited Version für 2,99 US-Dollar gibt es keine Grenzen mehr.

Nicht konkurrenzlos, aber anders

Der Markt für Apps, die als „digitales Fotoalbum“ fungieren, bietet dem Nutzer noch einige andere Möglichkeiten. Als Alleinstellungsmerkmal von Keepy.me kann allerdings die Ausrichtung auf das Thema „Familienfotoalbum“ gesehen werden, welches von Eltern beim Aufwachsen ihrer Kinder angelegt wird. Problematisch könnte die Zahlungsbereitschaft der Kunden sein, denn: Ersatzprodukte, zum Beispiel digitale Fotoalben, die der Nutzer selbst offline und ohne viel Aufwand erstellt und verwaltet sind oft komplett kostenlos erhältlich. Dies erklärt wohl auch die niedrigen Preise von Keepy.me. Der Erfolg des Unternehmens ist daher stark mit den interaktiven Elementen und der „Teilbarkeit“ der eigenen Alben abhängig, denn das bringen kostenlose Angebote nicht mit.

Das Team hinter Keepy.me

Offir GutelzonDas Team hinter Keepy.me besteht aktuell aus Offir Gutelzon, Yael Sahar und Abby Pecoriello. Offir Gutelzon ist aktueller CEO von Keepy.me und verfügt bereits über einige Startup-Erfahrung. Seine letzte Station vor Keepy.me war PicScout, ein Unternehmen, welches ebenfalls auf dem Markt der digitalen Bilder unterwegs ist und 2011 von Getty Images übernommen wurde.

Yael Sahar ist bei Keepy.me zuständig für Nutzerinteraktion und das Design und verfügt in diesen Bereichen über mehr als fünfzehn Jahre Erfahrung. Zuvor arbeitete sie bei I-play und mit vielen weiteren Unternehmen als User Experience & Creative Director. Abby Pecoriello verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Bereich Produktentwicklung, Marketing, Brand-Management und redaktioneller Tätigkeiten.

Keepy.me auf Wachstumskurs

Keepy.me hat laut crunchbase.com (http://www.crunchbase.com/organization/keepy) in einer Finanzierungsrunde im Jahr 2013 bereits 1,1 Millionen Dollar an Investitionen einsammeln können. Das Unternehmen scheint damit bereit zu sein, auf Wachstumskurs zu gehen. In dieser Phase wird sich zeigen, ob es Keepy.me möglich ist, ein nachhaltiges Geschäftsmodell im umkämpften Markt zu etablieren und mit Hilfe von einzigartigem Branding eine loyale Kundenbasis aufzubauen.